Weltkongress Gebäudegrün 2020 in Berlin

16.–18. Juni 2020 in Berlin

Nach dem großen Erfolg im Jahre 2017 mit über 800 Teilnehmenden findet der Weltkongress Gebäudegrün 2020 wieder in Berlin statt. Interessierte aus der ganzen Welt werden vom 16. bis 18. Juni 2020 dabei sein, um auf diesem Kongress mit etwa 100 Vorträgen in fünf parallelen Vortragsreihen die internationale Fachkompetenz zur Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung zu hören und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen.

Bildquelle: BuGG

Der allgegenwärtige Klimawandel und die damit verbundenen Klimaanpassungsstrategien, steigende Erwartungen an nachhaltiges Bauen, Regenwasserbewirtschaftung, aber auch der Erhalt der biologischen Vielfalt, Fördermöglichkeiten und Kosten-Nutzen-Betrachtungen werden zwei Tage lang Gegenstand des Kongresses im Berliner Mercure Hotel MOA sein. Einer der Top Referierenden wird der weltweit bekannte Fassadenbegrüner Patrick Blanc aus Frankreich sein. Folgende Themenschwerpunkte werden behandelt:

  • Städtestrategien (Städtedialog, Förderungen, wasser- und klimasensible Stadtentwicklung, urbane Resilienz und Zukunftsstadt)
  • Nachhaltigkeit (Ökologische Gesamtkonzepte, nachhaltige Stadtentwicklung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung)
  • Gesundheit (Klimaanpassungsstrategien, Lebensqualität, Feinstaub- und Stickoxid-Bindung)
  • Biodiversität (Biologische Vielfalt, Pflanzenauswahl, Arten- und Insektenschutz)
  • Markt (Daten, Potenzialanalyse und Gründach-Index)
  • Politik (Wie bewegt Gebäudegrün Deutschland, Europa und die Welt)
  • Regenwasserbewirtschaftung (Blau-Grüne Infrastruktur, Überflutungsvorsorge und Retentionsdächer)
  • Architektur- und Praxisbeispiele (Best Practice, Industrie- und Wohnungsbau, Hochhausbegrünungen, Urban Farming)
  • Technik (Grundlagen, Hightech-Lösungen, Innovationen und Monitoring)

Die Ziele der Veranstaltung: neben Wissenstransfer und Aufzeigen von Best Practice-Beispielen durch Experten geht es um den Erfahrungsaustausch und die Netzwerkbildung zwischen den Teilnehmenden aus Planung, Politik, Städten, Siedlungswasserwirtschaft, Industrie, Immobilienbranche und Verbänden. Der Kongress wird simultan deutsch/englisch übersetzt. Der dritte Kongresstag widmet sich Exkursionen zu unterschiedlichen Berliner Projekten.

Details zum Veranstaltungsprogramm, zum Veranstaltungsort sowie die Möglichkeiten zur Anmeldung unter:
www.bugg-congress2020.com

Zusammengefasst bietet der größte bisher in Europa durchgeführte Kongress zur Gebäudebegrünung:

  • 100 Referenten aus verschiedenen Ländern
  • über 40 Aussteller bei der begleitenden Fachausstellung
  • über 20 Kooperationspartner (Verbände, Organisationen, Institutionen)
  • Wissensvermittlung zur Gebäudebegrünung (Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung)
  • Aufzeigen von Best Practice-Beispielen
  • Wissenstransfer durch Fachleute der Branche aus dem In- und Ausland in parallel stattfindenden Vortragsreihen und Diskussionsrunden.
  • Networking. Treffpunkt. Ansprache neuer Zielgruppen
  • Themenübergreifender Erfahrungsaustausch zwischen Investierenden (Städte, Gewerbe- und Wohnungsbau), Planenden (Architektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung, Siedlungswasserwirtschaft), Verarbeitenden und Vertretenden der Industrie, Politik, Forschung und Verbänden

Veranstalter des Kongresses ist der Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG), flankiert durch die Welt- und Europa-Verbände (WGIN und EFB) und die beiden Partnerverbände aus Österreich (VfB) und der Schweiz (SFG). Exklusiver Kongresspartner des Weltkongress Gebäudegrün 2020 ist die Nürnberg Messe.
Die Schirmherrschaft haben Bundesminister Horst Seehofer (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat), Bundesministerin Svenja Schulze (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) und Senatorin Katrin Lompscher (Berliner Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Wohnen). Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen unterstützt zudem bei der fachlichen und organisatorischen Vorbereitung. Darüber hinaus wird der Weltkongress durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert.

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