Gärten für den Artenschutz

Ein „Ja“ zum Wildwuchs

Gartenbesitzer sind aktive Artenschützer – vor allem, wenn sie auf Chemie verzichten und Natur Natur sein lassen. (Foto: Arno Smit/Unsplash)

6.800 Quadratkilometer groß ist die Fläche, die in Deutschland von privaten Gärten bedeckt wird. Eine enorme Ressource für den Erhalt der Artenvielfalt. Die Bereitschaft, dafür auch neue Wege zu gehen, ist bei Gartenbesitzern groß, wie eine aktuelle Umfrage der BHW Bausparkasse zeigt. Der Artenschutzbericht der Bundesregierung erklärt bereits ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten in Deutschland als gefährdet. Handeln ist dringend geboten. Dessen sind sich auch immer mehr Gartenbesitzer bewusst. Größter Konsens besteht darin, auf chemische Unkrautvernichter zu verzichten, um Pflanzen und Tieren einen gesicherten Nahrungs- und Lebensraum zu bieten. 91 Prozent der Befragten stimmen dem zu. 83 Prozent würden einen Komposthaufen einrichten und 74 Prozent der Deutschen sind bereit, den Rasen seltener zu mähen. 75 Prozent der Gartenbesitzer wollen zudem nicht heimische Pflanzen wie Chinagras oder Bambus aus ihrem Garten verbannen oder Kiesflächen in Grün umwandeln.

Der Umfrage zufolge stört sich nur jeder vierte Gartenliebhaber daran, wenn der Nachbar Wildwuchs zulässt. Dabei tun sich die Männer mit 26,4 Prozent schwerer, auf einen akkuraten Rasen zu verzichten als Frauen (17,7). Bei der Frage, was ihnen am Garten besonders wichtig ist, sind sich die Deutschen einig: Für mehr als 90 Prozent soll der Garten Platz zum Erholen und Lebensraum für Insekten, Bienen und Kleintiere bieten.

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