Neue Filteranlage reduziert Stickoxid im OPTERRA Werk Karsdorf

23 Millionen für neue Abgasreinigung

Gemeinsamer Start mit dem obligatorischen Druck auf den „Buzzer“. Foto: OPTERRA/Sven-Erik Tornow

Das traditionsreiche OPTERRA Werk Karsdorf bleibt auch in Zukunft nicht nur einer der wichtigsten Produzenten von Zement für Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und
angrenzende Bundesländer, sondern auch einer der umweltfreundlichsten. Denn mit Inbetriebnahme der neuen Abgasreinigungsanlage Anfang 2019 werden die deutlich
erhöhten gesetzlich geforderten Grenzwerte bei den Emissionen alle erfüllt. Insgesamt investierte OPTERRA 23 Millionen Euro in moderne Katalysator-Technik am ostdeutschen Standort.

Offiziell eingeweiht wurde die neue Abgasreinigungsanlage am 26.7.2019. Neben Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises, sowie den Verbandsbürgermeisterinnen und Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden, dem Kreistagsvorsitzenden und CDU-Bundestagsabgeordneten Dieter Stier und dem Referatsleiter für Immissionsschutz des Landesverwaltungsamtes Halle Hans-Jürgen Discher nahmen auch Danilo Buscaglia, Vorsitzender der OPTERRA Geschäftsführung, und Frank Heisterkamp, Head of Investor Relations CRH, an der Einweihungszeremonie im OPTERRA Werk Karsdorf teil.
              

Eigens zur offiziellen Einweihung angereist, betonte Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, die positive Auswirkung der Investition auf das Bundesland Sachsen-Anhalt.
Foto: OPTERRA/Sven-Erik Tornow
Eigens zur offiziellen Einweihung angereist, betonte Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, die positive Auswirkung der Investition auf das Bundesland Sachsen-Anhalt.
Foto: OPTERRA/Sven-Erik Tornow

Bekenntnis zum Standort

In seiner kurzen Ansprache machte Danilo Buscaglia deutlich, dass OPTERRA sich mit den
umfangreichen Investitionen nicht nur zum Standort Karsdorf bekennt, sondern auch zu einer
umweltfreundlichen und zukunftsweisenden Technologie. Dies wird nicht nur an der neuen Abgasreinigungsanlage
deutlich, die es ermöglicht, die seit Anfang 2019 geltenden gesetzlichen
Vorgaben zu erfüllen. Auch die zahlreichen Nachhaltigkeitsmaßnahmen rund um den
benachbarten Tagebau zeigen dies eindrucksvoll. So zählt der Kalksteintagebau Karsdorf II zu
den wenigen aktiven Steinbrüchen Deutschlands, die über Weinberge verfügen.

23 Mio. Euro Investment für die neue Abgasreinigung im OPTERRA Werk Karsdorf.
Foto: OPTERRA/Sven-Erik Tornow
23 Mio. Euro Investment für die neue Abgasreinigung im OPTERRA Werk Karsdorf.
Foto: OPTERRA/Sven-Erik Tornow

Regionaler Impuls für Sachsen-Anhalt

Der eigens zur offiziellen Einweihung angereiste Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, betonte die positive Auswirkung der Investition auf das Bundesland Sachsen-Anhalt.
„Mit der neuen Filteranlage kommt die beste verfügbare Technik zum Einsatz. Sie ermöglicht eine deutliche Reduzierung der Stickoxid-Emissionen. Das ist ein wichtiger Beitrag zum
Umweltschutz. Durch die Sicherung des Standortes Karsdorf und der dortigen Arbeitsplätze gehen nachhaltige Impulse für die Region aus“, so der Ministerpräsident.
Auch Landrat Götz Ulrich zeigte sich erfreut, dass die Investition ihre Früchte trägt. „Das Zementwerk Karsdorf ist als bedeutender industrieller Arbeitgeber eng mit der Region
verbunden. Die Weiterentwicklung des Werkes ist für uns ein Bekenntnis zum Standort im Burgenlandkreis. Wir sind froh, dass sich OPTERRA nicht nur mit Umweltbildungsprojekten und
Naturschutzmaßnahmen einbringt, sondern auch gesellschaftlich aktiv ist und unsere Vereine im Unstruttal unterstützt. Deshalb zeigt das Engagement nicht nur mit Blick auf die Umwelt, sondern auch mit Blick auf die Weiterentwicklung unserer Region großes Potenzial“, so der Landrat.

Grenzwerte werden sicher eingehalten

Mit der Inbetriebnahme der neuen Abgasreinigungsanlage können die in der 17. Bundes-Immissionschutzverordnung (BImSchV) festgelegten Grenzwerte für Stickoxide, Ammoniak und Staub sicher und zuverlässig eingehalten werden. „Möglich wurde das zum einen durch die
Umrüstung der bisherigen Elektrofilter auf Schlauchfilter“, erklärte Werkleiter Berhold Perschall. „Zum anderen setzen wir bei der Reinigung der heißen Abgase auf moderne SCR-Technologie. Hierbei wird ein Großteil der Stickoxide in einem Katalysator in Luftstickstoff und Wasser umgewandelt.“

Mehr Informationen über OPTERRA erfahren Sie online unter opterra-crh.com

Naturholzboden

Eiche spielt eine wichtige Rolle im Portfolio des österreichischen Naturholzbodenspezialisten mafi. Das heimische Laubholz hat eine hohe Dichte und...

Weiterlesen

Wohngesunder Renovierputz

Bei der Renovierung von Innenwänden und Fassaden werden Renovierputze auf Basis des Naturbaustoffes Kalk immer beliebter. Denn Kalk wirkt sich positiv...

Weiterlesen

Holzböden veredeln

Natürliche Holzböden zeichnen sich durch eine hohe Langlebigkeit und angenehme Haptik aus. Die Fußschmeichler lassen sich perfekt mit den...

Weiterlesen

Beständig: Clevere Parkbänke

Parkbänke ersetzten – ein schier endloses Thema für Kommunen. Die richtige Sitzgelegenheit zu finden ist dabei gar nicht so einfach. Eine setzt sehr...

Weiterlesen

Wirksame Akustik

Großflächige, strukturlose Deckenflächen sind aus der heutigen modernen Architektur nicht mehr wegzudenken. AMF Tacet bietet ein schlichtes, homogenes...

Weiterlesen

Ausdünstungen vermeiden

Nahezu alle Baustoffe, Hausgeräte, Reinigungs- und Hygieneartikel geben teils ungesunde Ausdünstungen an die Raumluft ab. Flüchtige organische...

Weiterlesen