Wohntraum im Wald: Nachhaltige Architektur mit Holzfassade

Bild: © Gustav Svanberg

In den ländlichen Vororten von Stockholm verbirgt sich ein architektonischer Schatz unter Kiefern. Hier wohnen Architekt Matthew Eastwood – vom schwedischen Büro Tengbom – und seine Familie. Ihr Wunsch: Ein Haus im Wald, dass sich nahtlos in die Natur einfügt.

© Gustav Svanberg
Bild: © Gustav Svanberg

"Sorgfältige Planung macht die Umsetzung eigener Ideen möglich - ohne die Umwelt zu schädigen. Das verstehe ich unter nachhaltiger Architektur", erklärt Eastwood seinen Ansatz.  Die Holzfassade wurde mit dem pflegeleichten Kebony erstellt.

Das 170 m2 große Haus besteht aus 3 Schlafzimmern, 2 Bädern und einem geräumigen Wohnzimmer mit offener Küche.
Das Esszimmer hat beidseitig Glaswände, die eine luftige Atmosphäre und eine herrliche Aussicht schaffen und den umliegenden Wald als Teil des Innenraums erscheinen lassen. Der besondere Clou des Entwurfs: Es gibt viel natürliches Tageslicht im ganzen Haus, um den Kontrast zwischen außen und innen zu minimieren. Eastwood wusste schon früh, dass er eine natürliche Holzverkleidung verwenden wollte, aber ein Material zu finden, das sowohl praktisch als auch in Sachen Nachhaltigkeit zufriedenstellend war, stellte sich als eine ziemliche Herausforderung heraus: "Das Äußere des Hauses ist von den umliegenden Kiefern inspiriert. Daher wollten wir bei der Wahl des Verkleidungsmaterials natürliches Holz mit einem ähnlichen Charakter.
Es war uns zudem auch wichtig, dass das Material bei jedem Wetter beständig ist", so der Architekt.

Die Hausbesitzer entschieden sich auch für eine wartungsfreie Holzart, um unnötigen Pflegeaufwand zu vermeiden.

Architektonischer Schatz unter Kiefern, Bild: © Gustav Svanberg
Bild: © Gustav Svanberg

Die patentierte Technologie von Kebony wurde in Norwegen entwickelt und verleiht dem FSC-zertifiziertem Holz die Eigenschaften von tropischem Hartholz. Dieser besondere Prozess verleiht Kebony auch das charakteristische Aussehen. "Eines der Hauptmerkmale, in das wir uns bei Kebony verliebt haben, war, wie sich die Farbe allmählich von einem warmen und exotischen Braun zu einer exklusiven Silbergrau-Skala ändert. Es ist beinahe poetisch, wie das Holz unseres Hauses im Laufe der Jahre wächst und sich entwickelt. Es ist wirklich ein wunderschöner Übergang, den man da beobachten kann", zeigt sich der Bauherr begeistert.

Ein weiteres Kriterium: Es sollten keine Farben oder Holzschutzmittel eingesetzt werden. Eastwood: "Mit dieser Liste von Kriterien war Kebony die klare Wahl. Es gab kaum einen anderen Lieferanten, der hinsichtlich Qualität, Design und Sicherheit für die Umwelt mit Kebony mithalten konnte."

Weitere Informationen

Mehr zum Thema finden Sie auf der Website kebony.com

Ausdünstungen vermeiden

Nahezu alle Baustoffe, Hausgeräte, Reinigungs- und Hygieneartikel geben teils ungesunde Ausdünstungen an die Raumluft ab. Flüchtige organische...

Weiterlesen

Mehr Recycling: Forschung für Schlüsselindustrien

Mehr Recycling ist nicht nur bei Kunststoffen, sondern auch bei vielen anderen Produkten und Materialien erforderlich, um die weltweite Übernutzung...

Weiterlesen

Wir groß sollte ein Kinderzimmer sein?

8,5 Quadratmeter für ein Kind – so lautete die DIN-Empfehlung zur Kinderzimmergröße noch 1967. In den 2000er-Jahren wünschen sich Eltern doppelt so...

Weiterlesen

Emissionen reduzieren: Mit fünf Hebeln das Klima schonen

Mithilfe des CO2-Rechners des Umweltbundesamtes hat Annkathrin Bernritter von der Bausparkasse Schwäbisch Hall ausgerechnet, wo CO2-Einsparpotenzial...

Weiterlesen

Smart-Living-Anwendungen: deutsche Anbieter bevorzugt

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland (55,8 Prozent) bevorzugt Smart-Living-Anwendungen eines deutschen Anbieters gegenüber Angeboten zum Beispiel...

Weiterlesen

Urbane Freiräume – Qualifizierung, Rückgewinnung und Sicherung urbaner Frei- und Grünräume

Frei- und Grünräume stehen auf der einen Seite in Konkurrenz zur baulichen Nutzung – verstärkt in Perioden, in denen die Bevölkerungszahlen stark...

Weiterlesen