Nach der Messe ist vor der Messe

Die ARCHITECT@WORK 2018 in Stuttgart gibt Gas

Kurz vor Weihnachten macht sich die ARCHITECT@WORK selbst ein Geschenk: Zwei Tage war sie der Hotspot der deutschen Architekturszene. In Feierlaune waren auch die 216 Aussteller und die über 2.800 Besucher, die das besondere Ambiente und die gute Stimmung in vollen Zügen genossen.

Quelle: Architect@Work

Neu waren nicht nur die ausgestellten Produkte, die für die Stuttgarter Architekten, Planer und Einrichter sowie für interessierte Fachleute und internationalen Kollegen selektiert wurden, sondern auch der Ort der Stuttgarter Ausgabe der ARCHITECT@WORK: Erstmals fand die Messe des besonderen Formats in der neuen Halle 10 der Stuttgarter Messe statt. Ein spannender Moment für alle Beteiligten – für Besucher, Aussteller und Veranstalter!

In diesem prächtigen Rahmen konnten sich die Wanderausstellungen – die Sonderschau „ARCHITEKTUR.TEXTIL“ selected by raumPROBE, die sich mit den faszinierenden und innovativen Möglichkeiten von Textilien in Bezug auf Architektur auseinandersetzte und die Installation „Fäden“ von Textildesignerin Barbara Esser und Architekt Wolfgang Horn, die mit Bildern, Objekten und Fotografien neue Blickwinkel auf den Faden als Grundeinheit für die Herstellung von Textilien kreierten – passend zum Hauptthema „Textil in der Architektur“ voll entfalten. Auch die Projektausstellung Selected by World Architects mit dem Fokus auf international herausragende Projekte in Architektur, Landschaft und Design bot zusätzlich spannende Einblicke in das architektonische zeitgenössische Geschehen.

Die Produktschau der Aussteller wurde von prominent besetzten Vorträgen begleitet. So referierte gleich am ersten Messetag Professor Göran Pohl von POHL Architekten in seinem Vortrag „Massgeschneidert“ anhand des Beispiels NABUsaar über einen Regenanzug für ein Holzfaltwerk. NABUsaar steht für „Naturbund Saar“, der didaktische Projekte entwickelt, bei denen die Biodiversität der Wälder im Fokus steht. POHL Architekten haben dafür ein kleines Infogebäude entworfen. Professor Dr. Patrick Teuffel von Teuffel Engineering Consultants sprach im Anschluss über ressourcen-effizientem Entwerfen und Konstruieren von Tragwerken anhand von textilen Strukturen über das Optimieren in der Verwendung von Materialien. Den dreiteiligen Vortragsreigen des ersten Tages schloss Johannes Bäuerle von raumPROBE mit spannendem Einblick in die Welt der Stoffe und Textilien. Er zeigte auf, dass technische Textilien Grenzen verschieben, ob als Bewehrung in neuen Betonarten oder als moderner Baustoff in Form von Kohlenstoff. Sein Beitrag stand in direktem Zusammenhang mit der materialSCHAU ARCHITEKTUR.TEXTIL, die anhand griffiger Exponate die faszinierende Vielfalt und die damit verbundenen Möglichkeiten der textilen Architektur präsentiert.

Quelle: Architect@Work

Tag Zwei begann mit dem Vortrag „Raumtransit“ von Professorin Stefanie Eberding und Stefan Eberding von (se)arch, in dem die beiden über das Thema Übergänge und Schnittstellen sowie über architektonische Lösungen im Spannungsfeld von Kontext - Gebäude – Raum referierten. Als Beispiel dazu brachten sie die textilen Fassadenscreens der Kita Flugfeld, mit denen drei verschieden ausgeformte Geschosse umhüllt und den Baukörper als ruhigen Quader erscheinen lassen. Der Vortrag „Bare Münze – Der Wert des Materials“ von Thomas und Christine Steimle, Steimle Architekten, widmete sich deren Sicht über Potenziale neuer Planungsaufgaben und dem Vertrauen in die Wirkungskraft und Stärke des Gesamtkonzeptes, bei dem Bauherrschaft und Bauteam jenseits konventioneller Vorstellungen auf den gemeinsamen Weg der Umsetzung mitgenommen werden können. Den schillernden Schlusspunkt der Vortragsreihe setzte Peter Ippolito von Ippolito Fleitz Architekten, der den Bogen von Körper und Raum hin zur Sehnsucht nach Nähe, Zugehörigkeit und Werten spannte und einen textilen Vortrag zu Gehör brachte.

Die ARCHITECT@WORK 2018 zieht eine höchst positive Bilanz: Nicht nur die Besucherzahlen, sondern auch die Zahl der Aussteller sind gestiegen. Nach einem spannenden Herbst in Wien, Berlin und Stuttgart zieht das erfolgreiche Messe-Format weiter. Neben den vielen internationalen Destinationen macht die ARCHITECT@WORK 2020 in Hamburg, München und Düsseldorf Station. Eine Einladung an alle, die sich auf eine interessante Entdeckungsreise begeben wollen und dabei auch viele neue Kontakte knüpfen möchten. Eine Horizonterweiterung auf allen Ebenen!

Alle Informationen zur ARCHITECT@WORK können jederzeit unter www.architectatwork.com abgefragt werden.

Anders als bei traditionellen Fachmessen im Bereich Bau und Architektur wurde ARCHITECT@WORK von vier Innenarchitekten speziell für das einschlägige Zielpublikum entwickelt. Ausgewählte Aussteller präsentieren selektierte Produkte, wobei es sich ausschließlich um Innovationen handelt, das Präsentations-Layout ist speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgerichtet.

Die A@W findet Europaweit in 15 verschiedenen Ländern und 28 Standorten statt. Neu an Bord für 2019 sind nun auch Bilbao, Bordeaux, Oslo, Hamburg und Turin.

Deutschland-Termine 2019:

Hamburg 4.-5. September
München: 6.-7. November
Düsseldorf 4.-5. Dezember



 

 

 

 

 

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