Forschungsprojekt zu Korrosion

Verbesserung im Brandschutz: Feuerwiderstandsdauer von Stahl

Ein Forschungsprojekt der TU München hat die Verbesserung des Feuerwiderstands durch Feuerverzinken intensiv untersucht, u. a. durch Brandversuche. Foto: TU München

Der Korrosionsschutz durch Feuerverzinken verbessert die Feuerwiderstandsdauer von Stahl. Dies ergab ein aktuelles Forschungsprojekt der Technischen Universität München. Hierdurch sind zukünftig bei einer Fülle von Stahlbauten wirtschaftlichere Brandschutzlösungen durch Feuerverzinken möglich.
Der Feuerwiderstand eines Bauteils steht für die Dauer, während der es im Brandfall seine Funktion behält. Dabei muss das Bauteil die Tragfähigkeit sicherstellen. Nicht selten verfehlen Stahlkonstruktionen ohne zusätzliche Brandschutzmaßnahmen eine geforderte Feuerwiderstandsklasse von R30 (früher F30), die im Brandfall für mindestens 30 Minuten eine funktionierende Tragfähigkeit fordert. Die Folge ist, dass passive Brandschutzmaßnahmen für Stahlbauteile wie Verkleidungen, Spritzputze oder Brandschutzbeschichtungen eingesetzt werden müssen. Passive Brandschutzmaßnahmen sind kostspielig und bewegen sich in Höhe von 10 - 15% der Rohbaukosten (ab Oberkante UG). Zudem müssen Sie auf der Baustelle aufgebracht werden. Dies führt als Folge häufig zu einer Bevorzugung der Betonbauweise. Durch eine im Werk aufgebrachte Feuerverzinkung können derartige Stahlkonstruktionen nun die geforderte Feuerwiderstandsklasse von R30 häufig erreichen. Zusätzliche passive Brandschutzmaßnahmen sind nicht mehr erforderlich.
Die Verbesserung des Feuerwiderstands basiert auf einer verringerten Emissivität von feuerverzinkten Stählen. Emissivität ist ein Maß dafür, wie stark ein Material Wärmestrahlung mit seiner Umgebung austauscht. Gerade in der Anfangsphase eines Brandes führen verringerte Werte der Emissivität zu einer deutlich verzögerten Erwärmung der Bauteile und können insbesondere bei Bauteilen mit einer ausreichenden Massivität wesentlich dazu beitragen, einen geforderten Feuerwiderstand von R30 zu erreichen. Ein umfangreiches Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Metallbau der TU München hat die Veränderung des Feuerwiderstands durch Feuerverzinken intensiv untersucht. Empirische Studien durch Brandversuche gehörten ebenso dazu wie komplexe Simulationen. Darauf aufbauend wurde ein Rechenmodell entwickelt, das die Quantifizierung und Berechnung dieser Verbesserung möglich macht. „Durch die Konzipierung eines Rechenmodells, das es erlaubt den Feuerwiderstand von feuerverzinkten Stahlkonstruktionen zu berechnen, ist ein unmittelbarer Praxistransfer unserer Forschungsarbeiten gegeben. Fachleute, die Brandschutz für Stahl planen, haben mit der Feuerverzinkung jetzt eine neue Option. Für die Feuerverzinkung ergeben sich hierdurch völlig neue Anwendungsmöglichkeiten jenseits des Korrosionsschutzes und für den Stahlbau werden verbesserte Wettbewerbschancen geschaffen“, sagt Prof. Dr. Martin Mensinger, Inhaber des Lehrstuhls für Metallbau, in einer Pressemitteilung.
In Kürze wird das Berechnungsmodell publiziert und für die Praxis verfügbar sein. Das Forschungsprojekt der TU München wurde fachlich begleitet durch die Forschungsvereinigungen Gemeinschaftsausschuss Verzinken (GAV), Forschungsvereinigung Stahlanwendung (FOSTA) und den Deutschen Ausschuss für Stahlbau (DASt).
Weitere Informationen zum Thema Brandschutz unter: www.feuerverzinken.com/brandschutz
 



 

 

 

 

 

Wie ein Wachhund
Aber nicht durch Wurst bestechlich

Erlebe, was dein Zuhause kann – dank innogy Haustechnik: Fenster- und Türsensoren verraten dir auch unterwegs, ob alles fest verschlossen ist. Smarte Rauchmelder schlagen bei Bedarf sogar auf deinem Smartphone Alarm – und der Bewegungsmelder für Innenräume informiert dich über alle Geschehnisse in deinem Zuhause. Alle Komponenten erhältst du gebündelt in unserem SmartHome Sicherheitspaket. So hast du dein Zuhause im Griff wie noch nie. Mehr Infos unter innogy.com/smarthomeangebot 


Das innogy SmartHome Sicherheitspaket für 149 € inkl. MwSt.

Wohnraum geSTAHLten

Alt und Neu verbunden

Durch das ideale Zusammenspiel von Alt und Neu entstehen immer wieder überraschend individuelle Raumkonzepte.

Schlanke Optik

Auch vom Innenraum aus gesehen besticht forster unico XS durch seine dezent schlanke Optik ohne breite Rahmen. 

Einbruchhemmung und Dichtungsebenen

Trotz seinem schlanken Erscheinungsbild macht das System in Sachen Sicherheit keine Kompromisse. 

Pergolamarkise von Weinor ausgezeichnet

Eigentlich stehen die Iconic Awards für anspruchsvolles Innenraum-Design. Doch die zunehmende Bedeutung des „Outdoor-Living“, also das...

Weiterlesen

Wohnraum geSTAHLten

Bei der Renovation und Sanierung von Wohnraum sind heute viel Licht und Transparenz gefragt. Moderne Elemente sollen gezielt neue Akzente setzen....

Weiterlesen

Das Ziel stets vor Augen

Kneer-Südfenster ist ein leistungsstarkes und breit aufgestelltes Familienunternehmen in der dritten Generation. Als Komplettanbieter von Fenstern und...

Weiterlesen

Terrassenverglasung nach Maß

Seit Kurzem bietet SUNFLEX neben den altbewährten Falt-Schiebe-Systemen, Schiebe-Dreh-Systemen und Horizontal-Schiebe-Wänden auch die passende...

Weiterlesen

Optigrün Systemlösung Retentionsdach Typ Drossel 4.0 "Smart Flow Control"

Die Optigrün-Drossel 4.0 „Smart Flow Control“ ist eine intelligente und dynamische Drossel für Retentionsdachbegrünungen, die durch Vorhersagen, bzw....

Weiterlesen

Immer genug Frischluft

Für die CO2-Messung in Gebäuden, die mit der KNXGebäudebustechnik ausgerüstet sind, eignen sich die Wandsensoren KNX AQS/TH-UP gl und KNX AQS/TH-UP...

Weiterlesen