Holzbaupreis Niedersachsen 2018

Auslobung

Bild: Jan Bitter

Innovative Projekte gesucht
Die Wettbewerbsbeiträge sollen sich durch eine hohe gestalterische und holzbautechnische Qualität auszeichnen sowie im Sinne der Nachhaltigkeit ökologische und ressourcensparende Aspekte besonders berücksichtigen. In die Bewertung wird auch der Lebenszyklus der Bauwerke hinsichtlich ihrer Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit in Betrieb und Unterhalt bis hin zur Recyclingfähigkeit einbezogen. Bauwerke und Gebäudekomponenten sollen insgesamt ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept darstellen. Für den Holzbaupreis Niedersachsen können verschiedene Objekte eingereicht werden: Bauen im Bestand Umbauten, Aufstockungen oder energetische Sanierungen eines vorhandenen Bauwerks. Jede Gebäudeart und -nutzung ist zugelassen. Neubau Anbauten, Einzelbauwerke, Gebäudegruppen oder Ingenieurbauwerke. Jede Gebäudeart und -nutzung ist zugelassen. Innenausbauten Nachhaltige, innovative Raumlösungen und Nutzungskonzepte in Bestands- und Neubauten. Jede Gebäudeart und -nutzung ist zugelassen.

Wer kann sich bewerben?
Zur Teilnahme aufgefordert sind Architekten, Tragwerksplaner, öffentliche und private Bauherren, das Bauhandwerk sowie Unternehmen der Holzbaubranche. Mitglieder der Jury sowie Mitarbeiter der Auslober sind von der Teilnahme ausgeschlossen. 

Teilnahmevoraussetzungen
Die Baumaßnahmen wurden im Zeitraum zwischen Januar 2016 und Juni 2018 fertiggestellt. Der Standort der Gebäude muss sich im Bundesland Niedersachsen befinden. Es dürfen insgesamt maximal drei Projekte je Bewerber eingereicht werden.

Preisgeld
Der Holzbaupreis Niedersachsen 2018 ist mit einem Preisgeld von insgesamt 12.000 Euro dotiert (inkl. Sonderpreis). Es können mehrere Preise vergeben werden. Der Sonderpreis »Baukultur« ist mit insgesamt 1.000 Euro dotiert. Es können mehrere Sonderpreise vergeben werden. Neben den Preisen werden Anerkennungen vergeben. Die Prämierungen werden an die Bauherren, Entwurfsverfasser, Tragwerksplaner und ausführenden Holzbaubetriebe gleichermaßen verliehen. Die Jury entscheidet über die Verteilung des Preisgeldes frei und unanfechtbar unter Ausschluss des Rechtsweges.

Sonderpreis Baukultur
Der Sonderpreis Baukultur wird an nachhaltige, innovative Sanierungs- und Umbaumaßnahmen von bestehenden Holzbauwerken oder Neubauten, die die Holzbaukultur aufgreifen und im modernen Kontext interpretieren, verliehen.

Einzureichende Unterlagen

  • Pro Objekt sind bis zu zwei Poster (laminiert) oder Tafeln in Farbdruck und Format DIN A2 einzureichen.

 Diese müssen enthalten:

  • Entwurfs-, Ausführungs-, Detailzeichnungen sowie einen Lageplan,
  • Fotos, Abbildungen,
  • kurzer Erläuterungsbericht,

sowie

  • eine Teilnehmer-/Urheberrechtserklärung,
  • eine Objektbeschreibung mit Angabe von Namen und Anschriften der Architekten, Tragwerksplaner, Bauherren, Holzbaubetriebe und der Fotografen sowie der Objektdaten,
  • einen Datenträger mit druckfähigen Dateien aller eingereichten Inhalte (Bilder, Zeichnungen, Grafiken, Texte).

Eine Anonymisierung der Unterlagen ist nicht notwendig.

Für eventuelle Beschädigungen oder den Verlust von Unterlagen übernehmen die Auslober keine Haftung. Die eingereichten Unterlagen werden nach Beendigung des Wettbewerbs nicht zurückgesendet.

Einreichungsfrist:

Mittwoch, der 31. August 2018 (Datum des Poststempels)

Die Unterlagen sind fristgerecht und für den Empfänger kostenfrei an folgende Adresse einzureichen:

3N Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk
Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e. V.
»Holzbaupreis Niedersachsen 2018«
Büro Göttingen
Martin Hanke
Rudolf-Diesel-Straße 12
37075 Göttingen

Tel.: +49(0)551 30738 11
Fax: +49(0)551 30738 21
E-Mail: goettingen@3-n.info

Jury

Horst F. Buschalsky
Referatsleiter Forstpolitik und Holzwirtschaft
Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Ludger Dederich, Prof. Dipl.-Ing. Architekt
Professur für Holzbau
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg/Neckar

Thomas Dienberg
Stadtbaurat
Stadt Göttingen

Annette Hafner, Prof. Dr.‐Ing. Architektin
Professur für Ressourceneffizientes Bauen
Ruhr‐Universität Bochum

Jörg Härtel, Prof. Dr.-Ing.
Professur für Konstruktiven Ingenieurbau und Ingenieurholzbau
Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth

Robert Marlow, Dipl.-Ing. Architekt
Präsident
Architektenkammer Niedersachsen 

Stefanie Nöthel
Abteilungsleiterin Städtebau und Wohnen
Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

Manfred Schipper, Dipl.-Ing.
Beratender Ingenieur
Ingenieurkammer Niedersachsen

Die Informationsbroschüre können Sie sich hier als PDF herunterladen.



 

 

 

 

 

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