Keine nachhaltige Mobilität ohne Kommunen

Die Weiterentwicklung von zukunftsfesten Mobilitätsangeboten liegt maßgeblich in den Händen der Kommunen. Sie halten einen großen Teil der Infrastruktur instand und bauen diese aus. Es sind die Städte und Gemeinden, die die Menschen vor Ort zu neuen Formen der Mobilität und insbesondere der nachhaltigen Mobilität bewegen können und müssen.

Foto: Susan Yin/unsplash

Das lange Bevorteilen des motorisierten Individualverkehrs ist in vielen Städten bereits gestoppt. Ein Umdenken findet statt. Es ist nicht unbedingt der freie Wille, der diese Neuausrichtung fördert. Vielmehr sind es Umweltbelastungen, gesetzliche Vorschriften und nicht zuletzt die Erwartungen der Öffentlichkeit, die kommunale Akteure antreiben. Es ist bekundetes Ziel, dass nach der Energiewende auch die „Verkehrswende“ stattfinden soll. 

Nach der Energie ist vor der „Verkehrswende“
Die Zeiten sind denkbar günstig: Mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien sind die Kommunen verstärkt in den Fokus gelangt. Die Dezentralisierung der Energieversorgung und die Etablierung eines Nachhaltigkeitsansatzes lassen 

nicht nur neue Formen der Mobilität, sondern insbesondere auch darauf gründende Geschäftsmodelle immer interessanter werden. E-Mobilität und der Betrieb einer Ladeinfrastruktur oder Fahrrad-basierte Konzepte beispielsweise werden für Städte und Gemeinden – insbesondere auch für ihre Stadtwerke – immer attraktiver. 

Gemeinschaft fördern durch teilhabende Konzepte
Zusätzlich angetrieben wird diese Entwicklung durch die Digitalisierung. Sie ergänzt die Bemühungen, eine Verkehrswende herbeizuführen, technisch und kommunikativ auf  kongeniale Weise. Denn es geht nicht nur um die umwelttechnische Nachhaltigkeit urch alternative Antriebe und  aßnahmen für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz, sondern auch um kollaborative und partizipative Ansätze im gesamten Mobilitätssektor. Dazu  ählen Angebote, die bedarfsgerecht zugeschnitten sind – ich fahre dann, wann ich will, wohin ich will und womit ich will – mit Angeboten, die gemeinschaftlich genutzt werden (Sharing Economy) und automatisiert sind (booking on demand/autonomes Fahren).  

Mit dem technologischen und digitalen Fortschritt, eröffnen sich neue Handlungshorizonte für die Kommunen, die auf nachhaltiger und gemeinschaftlicher Grundlage basieren. Das bedeutet, es entstehen neue Potenziale: für die Kommunen im Rahmen ihres Auftrags zur Daseinsvorsorge – und für die Nutzerinnen und Nutzer, die an bedarfsgerechten, umweltverträglichen und zukunftsweisenden Mobilitätslösungen interessiert sind.  

 

 

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