Volle Fahrt à la carte

Car-Sharing

Eine Karte für alles? Das wäre praktisch, ist aber kaum möglich. Ein neues Buch erläutert, warum das so ist. / Foto: oekom-Verlag

Der Traum von einem einfachen Zugang zu allen Mobilitätsdiensten – gleich ob Bahn, Bus, Carsharing oder Leihrad – ist nicht neu. 

Schon vor über 20 Jahren grübelten Visionäre über die Mobilität ‚aus einer Hand‘: Eine Anmeldung, eine Buchung, eine Abrechnung. Anbieterübergreifende Mobilitätskarten galten lange als ‚Königsdisziplin‘ unter den Kooperationen. Die Möglichkeiten von Smartphone und Apps haben die Bestrebungen zur Vernetzung von Informationskanälen und Vertriebswegen neu entfacht. Doch integrierte Angebote öffentlich zugänglicher Mobilität sind noch immer selten. Warum ist das so? Christian Scherf blickt in seinem Buch „Volle Fahrt à la carte?“ auf die Akteure hinter den Mobilitätskarten. In Interviews und Fallbeispielen entschlüsselt er die schwierigen Bedingungen für eine Zusammenarbeit zwischen den Anbietern. Als wesentliches Hemmnis identifiziert er dabei die Pflichten zur öffentlichen Daseinsvorsorge, die in Deutschland für einen Teil der Anbieter gelten, für andere hingegen nicht. 

„Volle Fahrt à la carte?“
Christian Scherf
ISBN-13: 978-3-96238-038-0

 

 



 

 

 

 

 

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