"Radikale Alternativen"

Vereint gegen den Kapitalismus

Quellen: www.oekom.de, Kaboompics // Karolina via www.pexels.com

Oft heißt es, es sei leichter, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus. Doch wenn Nord und Süd zusammenarbeiten und das Beste aus ihren jeweiligen Gegenentwürfen einbringen, warum sollte dann nicht eine gerechtere, bessere Zukunft vorstellbar sein? In ihrem neuen Buch »Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann« loten Alberto Acosta und Ulrich Brand aus, wie es gelingt, aus dem Labyrinth des Kapitalismus auszubrechen.

Der Wunsch nach Wachstum und die Orientierung am wirtschaftlichen Gewinn beherrscht seit Jahrzehnten unser Denken. Alternativen zum kapitalistischen System werden meist als reine Utopien mißkreditiert. Dabei existieren "geerdete", realisierbare Konzepte, die eine demokratische, sozial und ökologisch gerechte Gesellschaft auf globaler Maßstabsebene im Blick haben. So plädieren Ulrich Brand und Alberto Acosta in ihrer Kapitalismuskritik für eine vereinte Vorstellung von einer gerechteren, besseren Zukunft, die es entlang der Gemeinsamkeiten und Unterschiede des europäischen Degrowth-Konzepts und des lateinamerikanischen Post-Extraktivismus zu entwickeln gilt.

Mit Degrowth und Post-Extraktivismus behandelt das Buch zwei zeitgenössische Konzepte, die den Gegenwartskapitalismus nicht nur als Wirtschaftssystem in Frage stellen. Auch in den Bereichen Politik, Ethik und Soziales sowie in Fragen der Energie, der Lebensmittelproduktion und der Kultur gilt es, dessen "Allmacht" zu brechen. Beide Ansätze haben zudem die ökologischen Grenzen des Planeten vor Augen und stellen klar heraus, dass das aktuell vorherrschende Modell des imperialen Konsums nicht nachhaltig ist.

Alberto Acosta, Ulrich Brand, »Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann«, 192 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-96238-014-4, 16.00 Euro / 16.50 Euro (A). Auch als E-Book erhältlich.

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