Leitlinien für Partizipation

Wohnungsneubau

Quelle: www.inberlinwohnen.de

Transparent, begründet, konstruktiv und verlässlich: Dafür stehen die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE, STADT UND LAND und WBM beim Thema Partizipation beim Wohnungsneubau. Zur Entwicklung verbindlicher Leitlinien haben sie im vergangenen Jahr gemeinsam mit der HUMBOLDT-VIADRINA-Governance Platform die Trialogreihe „Partizipation im Wohnungsbau“ durchgeführt.  Am 17. Januar 2018 haben die Landeseigenen die Leitlinien gemeinsam mit Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA-Governance Platform und Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, vorgestellt.

Der Auftrag des Berliner Senats an die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ist anspruchsvoll und klar definiert. 30.000 neue Wohnungen sollen die Unternehmen allein bis zum Jahr 2021 bauen und dabei die Bürgerinnen und Bürger umfassend an der Planung beteiligen. Das Neubauprogramm ist längst gestartet und bei zahlreichen Projekten haben die Unternehmen bereits Partizipationsverfahren durchgeführt. Mit der Erarbeitung gemeinsamer Leitlinien für Partizipation im Wohnungsbau wurden jetzt für alle Beteiligten verlässliche Strukturen und Grundlagen geschaffen. Die Leitlinien werden von den Landeseigenen als verbindlich anerkannt, zunächst für ein Jahr erprobt, evaluiert und ggf. nachgebessert.

In der vierteiligen, dialogorientierten Trialog-Reihe ist es gelungen, eine Verständigung von Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft, organisierter Zivilgesellschaft und Wissenschaft über Beteiligungsstufen und -formate sowie Qualitätskriterien in Beteiligungsverfahren zu erreichen. Welches Format zum Einsatz kommt – Information, Konsultation, Mitgestaltung oder Mitentscheidung – Voraussetzung ist immer eine Begründung der Einordnung. Wesentliche Qualitätskriterien, an denen die Beteiligung gemessen werden kann, sind: Haltung und gemeinsame Verantwortung, ein frühzeitiger Beginn, Transparenz, Verbindlichkeit und Flexibilität. In Abhängigkeit von der Beteiligungsstufe sind die Erarbeitung von Bebauungsvarianten oder die Bildung projektbegleitender Gremien Konsens. Die umfassende Information über Bauprojekte als Grundlage jeder Partizipation wird zugesichert.

Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH erklärte für die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, dass man überzeugt sei, dass die Leitlinien ein wesentlicher Baustein für konsensorientierte, transparente und für alle Seiten tragfähige und verbindliche Partizipation sein könnten. Die ersten Verfahren nach diesen Prinzipien seien bereits angestoßen. Wünschenswert sei aus ihrer Sicht, wenn die Leitlinien über die Sphäre der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften hinaus Anerkennung und Anwendung finden würden.

Die in ihrem Trialog-Verfahren entwickelten Leitlinien zielten darauf, Partizipation konstruktiv zu gestalten – sowohl auf der Seite der Wohnungsbaugesellschaften als auch auf der Seite der Bürgerinnen und Bürger, so Gesine Schwan, Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA-Governance Platform. Die Leitlinien sollten ein Schritt hin zur Förderung einer Kultur der Beteiligung sein, die für eine nachhaltige, gemeinwohlorientierte Gestaltung der Stadt von unschätzbarem Wert sei.

Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher stellte dar, dass Kritiker Partizipation häufig mit Verzögerung gleich setzten. Dabei sei es genau umgekehrt: Wenn man bei den Berlinerinnen und Berlinern Akzeptanz für die große Neubauvorhaben der kommenden Jahre erreichen wolle, müsse man sie frühzeitig einbeziehen. Arbeiten mit Varianten, aufzeigen, welche Vorteile eine Nachbarschaft durch ein neues Projekt hat und Ansprechpartner benennen – und zwar schon in der Projektphase – seien hier der Schlüssel zum Erfolg. Die vorgestellten Leitlinien operationalisieren den Prozess, sorgten für Transparenz und Verbindlichkeit. Man begrüße diesen Schritt deshalb ausdrücklich und werde sich dafür einsetzen, dass man den gemeinsam beschrittenen Weg weiterverfolge.



 

 

 

 

 

Wie ein Wachhund
Aber nicht durch Wurst bestechlich

Erlebe, was dein Zuhause kann – dank innogy Haustechnik: Fenster- und Türsensoren verraten dir auch unterwegs, ob alles fest verschlossen ist. Smarte Rauchmelder schlagen bei Bedarf sogar auf deinem Smartphone Alarm – und der Bewegungsmelder für Innenräume informiert dich über alle Geschehnisse in deinem Zuhause. Alle Komponenten erhältst du gebündelt in unserem SmartHome Sicherheitspaket. So hast du dein Zuhause im Griff wie noch nie. Mehr Infos unter innogy.com/smarthomeangebot 


Das innogy SmartHome Sicherheitspaket für 149 € inkl. MwSt.

Wohnraum geSTAHLten

Alt und Neu verbunden

Durch das ideale Zusammenspiel von Alt und Neu entstehen immer wieder überraschend individuelle Raumkonzepte.

Schlanke Optik

Auch vom Innenraum aus gesehen besticht forster unico XS durch seine dezent schlanke Optik ohne breite Rahmen. 

Einbruchhemmung und Dichtungsebenen

Trotz seinem schlanken Erscheinungsbild macht das System in Sachen Sicherheit keine Kompromisse. 

Pergolamarkise von Weinor ausgezeichnet

Eigentlich stehen die Iconic Awards für anspruchsvolles Innenraum-Design. Doch die zunehmende Bedeutung des „Outdoor-Living“, also das...

Weiterlesen

Wohnraum geSTAHLten

Bei der Renovation und Sanierung von Wohnraum sind heute viel Licht und Transparenz gefragt. Moderne Elemente sollen gezielt neue Akzente setzen....

Weiterlesen

Das Ziel stets vor Augen

Kneer-Südfenster ist ein leistungsstarkes und breit aufgestelltes Familienunternehmen in der dritten Generation. Als Komplettanbieter von Fenstern und...

Weiterlesen

Terrassenverglasung nach Maß

Seit Kurzem bietet SUNFLEX neben den altbewährten Falt-Schiebe-Systemen, Schiebe-Dreh-Systemen und Horizontal-Schiebe-Wänden auch die passende...

Weiterlesen

Optigrün Systemlösung Retentionsdach Typ Drossel 4.0 "Smart Flow Control"

Die Optigrün-Drossel 4.0 „Smart Flow Control“ ist eine intelligente und dynamische Drossel für Retentionsdachbegrünungen, die durch Vorhersagen, bzw....

Weiterlesen

Immer genug Frischluft

Für die CO2-Messung in Gebäuden, die mit der KNXGebäudebustechnik ausgerüstet sind, eignen sich die Wandsensoren KNX AQS/TH-UP gl und KNX AQS/TH-UP...

Weiterlesen