GreenTec Awards 2018

Finalisten stehen fest

Quelle: www.radbahn.berlin

Das Online-Voting ist beendet, die Abstimmung zu den Finalisten der GreenTec Awards 2018 abgeschlossen. Aus den TOP 10 der einzelnen Kategorien wurden die innovativsten Projekte ausgewählt. Zwei Finalisten wurden dabei durch die Jury, der Dritte durch das öffentliche Online-Voting bestimmt – mit Stimmen aus über 130 Ländern weltweit. Am 13. Mai dieses Jahres zeichnen die GreenTec Awards zum insgesamt elften Mal die besten Innovationen im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit aus. Die exklusive Gala ist außerdem die Auftaktveranstaltung zur Weltleitmesse für Umwelttechnologien, IFAT. Aus der Vielzahl der Einreichungen nur die drei Besten im Finale zu treffen fühle sich oft ungerecht an, so Sven Krüger, Initiator der GreenTec Awards. Man sei jedes Mal aufs Neue vom Engagement Einzelner und vom hohen Niveau der Projekte beeindruckt. Laut Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München und Organisator der IFAT verfolge man die Finalisten der GreenTec Awards mit großem Interesse. Neue Ideen und Konzepte in Sachen Umweltschutz seien immens wichtig, um Antworten auf die wichtigsten globalen Fragen von Morgen zu finden.

Die Finalisten im Überblick

Finalisten in der Kategorie Bauen und Wohnen sind die Projekte von DAW SE (Holzveredelungsprodukte auf der Basis von Leindotter), CONTAINERWERK eins (baut ausgediente Seefrachtcontainer zu Wohnraum um) und die Werkgemeinschaft Böhme Hilse Diplomingenieure – Freie Architekten (vernetztes Plusenergie-Quartier mit E-Mobilität, Quartierstrom).

Die Kategorie Energie entschieden das Fraunhofer ISE (innovatives Solarzellendesign, 18% mehr Leistung), MWK Bionik (Selbstreinigungs-Beschichtung für PV-Anlagen) und die sonnen GmbH  (Öko-Strom selbst erzeugen, speichern, teilen) für sich.

In der Kategorie Galileo Wissenspreis stehen Biolab Eberswalde (Nachhaltige Pilz-Materialien als Plastikalternative), das Autarke-Energiesystem-Modellhaus (AES) und RElectronics (ein Verfahren für nachhaltiges und ökonomisches Recyling von Elektroschrott im Finale).

In der Kategorie Lifestyle konnten sich tip me (Trinkgeld für Produkthersteller), Relenda (Generation umweltbewusst: Mieten und Nutzen, statt kaufen) und der aha-Zweckverband (Hannochino: innovatives Mehrwegbecher-Pfandsystem) durchsetzen.

In der Kategorie Mobilität schafften die DiniTech GmbH (Laden von Elektro-Autos an jeder Standardsteckdose), paper planes e.V. (Radbahn unter der U1 Strecke Berlin) und Alstom (CO2-emissionsfreier Zug, angetrieben durch Brennstoffzelle) den Sprung unter die besten Drei.

Die Finalisten von Ressourcen und Recycling by Veolia sind creapaper GmbH (Papier aus Gras), Enactus RUB (rentable, ökologische Alternative zur Verbrennung von Elektroschrott) und die Association of Lady Entrepreneurs of India (Geschäftsmöglichkeit aus Industrieabfall).

Sport by Jack Wolfskin entschieden die SunnyBag GmbH (Leaf+ Solarpanel lädt Geräte unterwegs auf), VAUDE (nachhaltig-innovative Outdoorausrüstung) und Soliarskilift Tenna (weltweit erster Wintersport mit Solarenergie) für sich. 

Um den Start-up Sonderpreis kämpfen einhorn products (fair&nachhaltig produzierte Kondome), CONTAINERWERK eins (s.o.) und Fresh Energy (Stromfresser bekämpfen: 100% öko, günstig, datengetrieben).

Finalisten für Sustainable Development sind BIO-LUTIONS International (biologisch abbaubare Verpackungen, aus 100% Agrarabfällen), SUNfarming (agro-solare Gewächshäuser) und Land Life Company (Bekämpfung von Wüstenbildung).

Die TOP 3 bei Wasser und Abwasser wurden Unimatec Chemicals Europe (mobiler Wasserfilter),  Enactus Regensburg e.V. (günstige Wasserfilter für Afrika) und Enactus Bochum (Roots Up Gewächshaus: autarke Wasserproduktion).

Die Jurysitzung

Am 21. Februar 2018 bestimmt die Jury aus den Finalisten die Sieger aller Kategorien. Die Jury setzt sich aus Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Medien zusammen, um alle gesellschaftsrelevanten Bereiche abzudecken. So sind beispielsweise Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), Marco Vollmar (WWF Executive Director Communications) und Anna Loos (Schauspielerin und Musikerin) in der Jury vertreten.

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