Qualitätsoffensive für Internationale Bauausstellungen

Stadtentwicklung

Die Ausstellung ‚45 aus 45.000’ zeigt ausgewählte Gebäudeleerstände in Thüringen während der IBA Konferenz LeerGut. Der Eiermannbau Apolda, selbst seit über 20 Jahren ungenutzt, wird zur Leerstandsgalerie und zum Initiativprojekt der IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller Quelle: www.open-iba.de

Seit über 100 Jahren sind Internationale Bauausstellungen (IBA) Aushängeschilder für Stadtentwicklung in Deutschland. Immer mehr Länder und Kommunen, längst auch außerhalb Deutschlands, setzen auf das IBA-Format. Inzwischen haben sich IBA von Architektur- zu Baukultur-Ausstellungen gewandelt. Um die komplexer werdenden Ausstellungen zu realisieren, bringen Städte und Regionen viel Mut und Mittel auf. Aufgrund der Vielzahl von Aktivitäten und IBA-Initiativen hat das  Bundesbauministerium jetzt in enger Zusammenarbeit mit dem IBA-Expertenrat eine Qualitätsoffensive angestoßen. Bei einem Treffen in Berlin überreichten die Mitglieder des IBA-Expertenrates Baustaatssekretär Adler ein überarbeitetes „Memorandum zur Zukunft Internationaler Bauausstellungen“ sowie neu erstellte Handreichungen zur Entwicklung und Realisierung dieses Formats.

Laut Gunther Adler möchte das Bundesbauministerium die IBA als international beachtete Marke weiterentwickeln. Das funktioniere nur, wenn die Qualität und Einzigartigkeit dieses Formats aufrechterhalten bliebe. Er begrüße, dass der IBA-Expertenrat die gemeinsame Qualitätsoffensive in eine neue Phase gebracht habe. Internationale Bauausstellungen erhielten mit dem überarbeiteten Memorandum und den Handlungsempfehlungen eine wichtige Orientierung. So werde es möglich, dass auch IBA drin sei, wo IBA drauf stehe.

Das BMUB unterstützt neben dem  Netzwerk ‚IBA meets IBA‘ mit den IBA-Foren und den IBA-Laboren sowie der Internetplattform ‚Open IBA‘ den IBA-Expertenrat, der insbesondere über Vor-Ort-Beratungen die Konzeptionierung und Ausrichtung  einzelner IBA voranbringen will. Der aktuelle IBA-Expertenrat wurde 2016 vom BMUB als Beratungsgremium berufen. Vorläufer war der IBA-Expertenrat von 2009 bis 2014.

Derzeit laufen sechs IBA, drei davon in Deutschland (Heidelberg, Thüringen, Stuttgart), eine in der Grenzregion Basel sowie zwei im Ausland (Parkstad, Wien). Diese sowie in Planung befindliche IBA sollen von der Qualitätsoffensive des BMUB profitieren.

Über die Internationalen Bauausstellungen:

Seit über 100 Jahren begeistern die Internationalen Bauausstellungen weltweit mit innovativen Konzepten für Architektur und Städtebau. Mit ihnen ist Deutschland zu internationaler Anerkennung gelangt. Eine ganz besondere Strahlkraft erreichten IBA bisher durch hervorragende gebaute Beispiele, z.B. die Weißenhofsiedlung der IBA Stuttgart 1927, das Hansaviertel der IBA Berlin 1957 oder die Zeche Zollverein der IBA Emscher Park 1999.

Weitere Informationen stehen bereit unter:

www.bmub.bund.de

www.open-iba.de

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