Zentrum für zukunftsgerechtes Bauen

Effizienzhaus Plus in Berlin

Quelle: www.zebau.de

Anfang Oktober öffnete das zum Informations- und Kompetenzzentrum für zukunftsgerechtes Bauen umfunktionierte Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität in Berlin wieder seine Türen. Als Dialogplattform fördert es den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Verschiedene Veranstaltungsformate informieren die Besucher zum nachhaltigen, energieeffizienten Bauen sowie über innovative Mobilitätskonzepte und eröffnen Möglichkeiten des interdisziplinären Austausches zu allen Themen des klimagerechten Bauens.

Führungen, Ausstellungen, Seminare und Workshops bieten Interessierten die Gelegenheit, Einblicke in verschiedene Bereiche des zukunftsgerechten Bauens, wie innovative Gebäudestandards- und Technikkomponenten, die Aktivitäten des Effizienzhaus Plus Netzwerkes, Digitalisierung, Recyclingfähiges Bauen und Elektromobilität zu bekommen, um nur einige Schwerpunkte der nächsten Monate zu nennen. Interessierte können die Räumlichkeiten außerdem für eigene Veranstaltungen und den fachlichen Austausch mieten.

In den kommenden Jahren wird das Gebäude für die öffentliche Vermittlung von bau- und klimapolitisch zentralen Themen und Inhalten der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ und des Modellvorhabens „Effizienzhaus Plus“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit eingesetzt.

Das Informations- und Kompetenzzentrum ist fußläufig von Bus- und Bahnstationen (Zoologischer Garten) erreichbar und barrierefrei zugänglich. Besucher können das Haus im Zentrum Berlins jeden Donnerstag und Samstag besichtigen. Auf Anfrage ist das Informationszentrum an weiteren Tagen für Gruppenführungen und Vorträge geöffnet.

Das Modellvorhaben ist das erste klimaneutrale Gebäude des Bundesbauministeriums und wurde im Jahr 2011 als kombiniertes Forschungs- und Modellvorhaben auf der Liegenschaft der Bundesimmobilienanstalt (BImA) in Berlin realisiert. Zwei vierköpfige Testfamilien bewohnten nacheinander das Gebäude in der Probe- und Forschungswohnphase, die durch das Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) und das Berliner Institut für Sozialforschung begleitet wurden.

Die ZEBAU GmbH aus Hamburg ist bis Ende 2019 mit der Konzeption und Durchführung des fachlichen Austausches und der Programmgestaltung  des Hauses vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) beauftragt.

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