Energetische Gebäudemodernisierung

dena-Modellvorhaben

Viele Handelsimmobilien haben Energiesparpotenziale: Einkaufstraße in Berlin (Bild: iStock/M. Noskowski) Foto: IStock

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat fünf weitere Unternehmen für das Modellvorhaben "Energieeffizient Handeln" gewonnen: ein Autohaus aus Hamburg, zwei Großhandelsfilialen für Sanitär, Heizung und Klima aus Helmstedt und Wittenberge, einen Dorfladen in der bayerischen Ramsau sowie eine Kaufhausfiliale in Chemnitz. Die fünf Nachrücker wurden zugelassen, weil das Brancheninteresse größer als erwartet war.

Insgesamt beteiligen sich jetzt 24 Handelsunternehmen aus ganz Deutschland am dena-Modellvorhaben. Neben den fünf neuen Teilnehmern gehören dazu Verkaufsstellen großer Supermarktketten, Immobilienverwalter, ein Shopping-Center, ein Baumarkt, kleinere Modefachgeschäfte sowie ein bürgerschaftlich organisierter Dorfladen. Alle Teilnehmer wurden von einer Fachjury ausgewählt.

"Die Bandbreite der Teilnehmer gewährt uns interessante Einblicke in die Vielfalt an Herausforderungen, die energetische Sanierungen im Sektor Handel mit sich bringen", sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. "Wir sind auf die unterschiedlichen Herangehensweisen gespannt und freuen uns auf den Austausch mit Teilnehmern und Projektpartnern."

dena unterstützt Teilnehmer zwei Jahre bei Planung ihrer Sanierungsvorhaben

Das Projekt "Energieeffizient Handeln" soll vorbildliche wirtschaftliche und praxistaugliche Beispiele energetischer Gebäudemodernisierung im Handel und in der Immobilienbranche zeigen. Ziel der Teilnehmer ist in der Regel eine Endenergieeinsparung von mindestens 30 bis 40 Prozent - je nach Effizienzstandard des Gebäudes vor der Sanierung. Die dena unterstützt die Unternehmen bei der Planung der Sanierungsvorhaben, zum Beispiel bei der Suche nach Fördermöglichkeiten. Bei erfolgreichem Abschluss des Modellvorhabens erhalten die Teilnehmer eine Bonusförderung.

Etwa 80 Prozent der vom Handel genutzten Gebäude in Deutschland wurden vor 1978 errichtet. Zu der Zeit war energieeffizientes Bauen noch kein Thema. Die meisten Handelsimmobilien haben daher deutlich höhere Energieverbräuche als moderne Effizienzgebäude. Das zu verbessern, ist ein wichtiger Schritt, um das energiepolitische Ziel eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands bis 2050 zu verwirklichen.

Das Modellvorhaben "Energieeffizient Handeln" wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Unterstützer sind der Handelsverband Deutschland (HDE), das EHI Retail Institute, der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), die Unternehmen Hottgenroth Software, Hörburger Control Systems, krumedia sowie MultiCross. Medienpartner ist das Wirtschaftsmagazin Der Handel.

Weitere Informationen zum Modellvorhaben und zu den Teilnehmern sind unter www.energieeffizient-handeln.de verfügbar.

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