Solarenergie selber nutzen

Wie sinnvoll sind Solaranlagen?

Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft, wenn es um die Versorgung mit Wärme und Strom geht. Das steht angesichts der prognostizierten und bereits eingetretenen Auswirkungen des Klimawandels mittlerweile außer Frage. Mit Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse bieten sich uns gleich mehrere Möglichkeiten, an saubere Energie zu gelangen. Gerade in Bezug auf die Windenergie zählt Deutschland weltweit zu den Vorreitern, denn nirgendwo sonst wird so viel in nutzbaren Strom umgewandelt.

Die Rolle der Solarenergie

Eine der wichtigsten und bei weitem effektivsten Energiequellen ist die Sonne. Sie ist das mit Abstand größte Kraftwerk unseres Sonnensystems und läuft seit rund 4,6 Milliarden Jahren störungsfrei. Die Energie, die Tag für Tag von unserem Zentralgestirn bei uns auf der Erde eintrifft, lässt sich mit ca. 174 Petawatt beziffern. Das ist genug, um den Primärenergieverbrauch der Erde etwa 12.000 Mal abzudecken. Angesichts solcher Werte erscheint es mehr als nur naheliegend, sich diese Energie mit der Hilfe von Solaranlagen zunutze zu machen.

Mithilfe der Sonne lässt sich jedoch nicht nur Strom erzeugen, sondern auch nutzbare Wärme. Solarthermieanlagen sind mittlerweile technisch weit genug vorangeschritten, um den Bedarf an Warmwasser und Heizenergie in den warmen Monaten und in den kühleren Übergangszeiten komplett oder zumindest größtenteils abzudecken. Das spart Heizkosten und vermindert die CO2-Emissionen.

Lohnt sich die Anschaffung einer Solaranlage?

Wenn eine Photovoltaikanlage geplant ist, sollte zuvor feststehen, wie der erzeugte Strom künftig genutzt werden soll. Grundsätzlich stehen zwei Wege offen: den Strom selber nutzen oder ihn in das öffentliche Netz einspeisen und nach EEG vergüten lassen. Der Eigenverbrauch hat sich aufgrund sinkender Einspeisevergütungen mittlerweile als die günstigere Alternative herausgestellt, da auf diesem Wege weniger vom teuren Strom des Energieversorgers benötigt wird. Die Anlage sollte also so ausgelegt werden, dass sie dem eigenen Bedarf an Strom möglichst genau entspricht.

Ob diese Investition lohnenswert ist, hängt vor allem von der örtlichen Globalstrahlung ab, also der jährlichen Sonnenscheindauer. Darüber hinaus sollte das Dach nach Süden ausgerichtet sein und es sich dabei möglichst um ein Schrägdach handeln, da der optimale Einfallswinkel für das Sonnenlicht genau 90° beträgt. Auch flachen Dächern lassen sich die einzelnen Module zusätzlich aufständern, um diesen Winkel erzielen zu können.

Fazit

Solaranlagen sind trotz stetig sinkender Preise pro Quadratmeter Kollektorfläche nach wie vor mit relativ hohen Investitionen verbunden. Das Einspeisen des Stroms in öffentliche Netze lohnt sich kaum noch, der Eigenverbrauch dafür umso mehr. Stimmen die technischen Voraussetzungen, bietet die Photovoltaikanlage eine zuverlässige und umweltfreundliche Stromversorgung.

 

Im Kooperation mit Netzsieger.de

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