DAM Preis 2018

Wohnungsbau in Ballungsräumen

Auf der Shortlist: Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Bochum, Deutschland; Architekturbüro Bez+Kock Architekten Generalplaner Gesellschaft mbH, Stuttgart Foto: Brigida González, Stuttgart

Aus rund 100 Nominierungen hat die Jury jetzt 22 Projekte für die Shortlist zum DAM Preis 2018 ausgewählt – Wohnungsbau in Ballungsräumen ist die dominante Bauaufgabe.

Seit 2007 werden mit dem DAM Preis für Architektur in Deutschland  jährlich herausragende Bauten ausgezeichnet. Der Preis wird 2018 zum zweiten Mal in einem gestaffelten Juryverfahren vergeben. Nach der Nominierung fand nun die Jurysitzung zur Auswahl der Projekte auf der Shortlist statt. In einem nächsten Schritt werden im Herbst von der Jury vier Finalisten ernannt. 

Für den DAM Preis nominiert das Museum – auch unter Berücksichtigung von Vorschlägen aller Architektenkammern – rund 100 bemerkenswerte Bauwerke in Deutschland für die Longlist. Eine Auswahl von Bauten deutscher Architekten im Ausland kommt außer Konkurrenz für den Preis hinzu. Die nominierten Bauwerke für den DAM Preis 2018 mussten zwischen Ende 2015 und Frühjahr 2017 fertiggestellt sein. Grundsätzlich bestand für die Nominierung der Bauten auf der Longlist keine Einschränkung auf eine bestimmte Bautypologie, Mindestgröße oder Bausumme. 

Für den DAM Preis 2018 bestimmte die Expertenjury unter Vorsitz von Fritz Auer (Auer Weber) 22 Projekte für die engere Wahl der Shortlist. Ein klarer Fokus liegt aktuell auf dem Wohnungsbau. Insgesamt sechs Projekte liefern Beispiele für das innerstädtische Wohnen – etwa ein städtebaulich differenziertes Wohnhochhaus in Frankfurt, oder Modelle zur Nachverdichtung in Bremen und München.  Ein „Coworking Space“ in Hannover, ein Supermarkt in Oldenburg oder ein Wertstoff- und Straßenreinigungsdepot in Augsburg ergänzen das Thema städtisches Leben. Hervorragende Privathäuser und Bürobauten sind natürlich ebenso in der Auswahl vertreten wie relevante und aktuelle Kulturbauten. Das in diesem Jahr nach über eineinhalb Jahrzehnten Planungs- und Bauzeit eingeweihte Mammutprojekt der Elbphilharmonie im Hamburg wurde bewusst aus der Konkurrenz zum DAM Preis 2018 herausgenommen und wird mit einer Besonderen Erwähnung im Jahrbuch Eingang finden.

Die im letzten Jahr entwickelte Internetpräsenz zum DAM Preis www.dam-preis.de ist nun um die aktuellen Nominierungen der Longlist und die Auswahl der Shortlist 2018 ergänzt sowie um die Longlist der Export-Projekte. Die Datenbank entwickelt sich so zu einem profunden Überblick zum Baugeschehen in Deutschland. 

In einer handlichen gedruckten Version werden alle nominierten Bauten auch in diesem Jahr im Architekturführer Deutschland 2018 vorgestellt. Die Ausgabe 2018 wird bei DOM publishers / Berlin pünktlich zur Frankfurter Buchmesse im Herbst erscheinen.

Die Bekanntgabe des Preisträgers, die öffentliche Preisverleihung und die Eröffnung der Ausstellung mit dem Preisträgerprojekt und allen Bauten der Shortlist finden am 26. Januar 2018 im DAM statt. Dann erscheint auch das Deutsche Architektur Jahrbuch 2018 mit ausführlichen Besprechungen der Bauten auf der Shortlist und des Preisträgers.

Partner des DAM Preis ist die Firma JUNG.

Die Ausstellung findet vom 27. Januar bis Ende April 2018 im Deutschen Architekturmuseum (DAM) Schaumaninkai 43, Frankfurt am Main

 

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung: Freitag, 26. Januar 2018, 19 Uhr

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