Energiewende

Belastung für Kommunen

Quelle: Sam Forson/ www.pexels.com

Die steigenden Kosten durch die Energiewende wirken sich unmittelbar auf die kommunale Finanzsituation aus. Besonders betroffen hiervon sind Kommunen mit eigenen Stadtwerken. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten zur Kostenkompensation durch gesteigerte Energieeffizienz aus vielfältigen Gründen kaum genutzt. Das zeigt erstmalig eine Studie des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V. an der Universität Leipzig, die gemeinsam mit BDO und weiteren Partnern durchgeführt wurde.

Die Kosteneffekte der Energiewende zeigen sich vor Ort zuerst bei den jeweiligen Stadtwerken. Vielfach spielen gerade diese im Wege der Quersubventionierung eine herausragende Rolle. Unerwartete Ergebnisrückgänge dieser Einrichtungen wirken sich damit direkt und unmittelbar auf die Finanzierung kommunaler Aufgaben aus.

Auch wenn rückgängige Überschüsse der Stadtwerke zum Teil Folge von Regulierung und Wettbewerb sind, macht ihnen die Energiewende besonders zu schaffen. Hauptursachen hierfür sind der Preisverfall in der konventionellen Strom- und Wärmeerzeugung sowie eine notwendige Anpassung des Geschäftsmodells an die Herausforderungen der Energiewende.

„Es wird nicht allen Kommunen möglich sein, ihren Stadtwerken die erforderlichen finanziellen Mittel für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zur Verfügung zu stellen. So werden die prognostizierten Gewinneinbußen der Stadtwerke in zahlreichen Kommunen zwangsläufig zu Haushalts- und Leistungskürzungen führen. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten zur Energieeinsparung noch nicht ausreichend in Angriff genommen“, so André Horn, Leiter des BDO Branchencenters Energiewirtschaft.

Zwar könnten die Kommunen den erwarteten steigenden Energiepreisen als wesentliche Energieverbraucher nicht zuletzt durch einen geringeren Verbrauch begegnen. Investitionsstaus und Unterfinanzierung in allen kommunalen Bereichen sind hierfür jedoch ein starkes Hemmnis. „In manchen Feldern ließe sich dem allerdings durch Kooperationen mit anderen Kommunen begegnen“, ergänzt Horn.

Für die unter Mitwirkung von BDO, E.ON und Thüringer Aufbaubank erstellte Studie „Kommunale Haushalte unter dem Einfluss der Energiewende“ wurden 24 Kommunen aller Größenklassen in unterschiedlichen Regionen sowohl mit als auch ohne eigene Energieerzeugung befragt.

Eine ökologische Investition

Nachhaltiges Bauen wird als das Konzept der Zukunft angesehen, denn die Frage nach der Ökobilanz, dem Wartungsaufwand und den Folgekosten gehört zu...

Weiterlesen

Multifunktionales Fassadensystem

Stahl ist neben seiner Langlebigkeit und hundertprozentigen Recyclingfähigkeit auch dank guter statischer Werte ein gutes Ausgangsmaterial für die...

Weiterlesen

Fasern aus der Natur im Einsatz

Seit vielen Jahrzehnten versteht sich die JRS (J. Rettenmaier & Söhne, Rosenberg) als Experte für moderne Cellulose-Technologie. Das Know-how fließt...

Weiterlesen

Alucobond: Neue Fassadenplatten

Es gibt Oberflächen, die das Auge verunsichern; meist, weil sie zu matt oder zu glänzend sind, weil sie changieren oder weil für ihre Struktur im Kopf...

Weiterlesen

Wöhr Slimparker 557 als Turmvariante

Der automatische Park-Turm Wöhr Slimparker 557 kann mehr als nur Fahrzeuge übereinander stapeln. Die schlanke Bauform ermöglicht den Einbau in eine...

Weiterlesen

Wärmedämmstege aus Recycling-Polyamid

Als erstes Aluminium-Systemhaus in Europa setzt Wicona auf insulbar RE (Recycling-Polyamid) von Ensinger. Die Wärmedämmstege dienen zur thermischen...

Weiterlesen