Statt 18 Löchern künftig 23 Megawatt

Sinnvolle Nachnutzung für stillgelegte Golfplätze: Solarkraftwerke

Sinnvolle Nachnutzung für stillgelegte Golfplätze: Solarkraftwerke

Der stillgelegte Golfplatz wird zum Solarkraftwerk. Foto: Kyocera

Der Umbau der Energieversorgung in Japan schreitet weiter voran. Und dabei rücken – wie auch vielerorts in den USA – Sportflächen in den Fokus, die insbesondere während des Immobilienbooms in den 2000er Jahren entstanden sind: Golfplätze. Kyocera TCL Solar LLC, ein Joint Venture mit der Century Tokyo Leasing Corporation, hat mit dem Bau eines 23-Megawatt-Solarkraftwerks auf einem stillgelegten Golfplatz in der japanischen Präfektur Kyoto begonnen. Die Anlage wird voraussichtlich insgesamt 26.312 Megawattstunden (MWh) pro Jahr erzeugen – genügend Elektrizität zur Versorgung von rund 8.100 Durchschnittshaushalten.

Neben diesem Projekt entwickelt Kyocera derzeit zusammen mit drei anderen Unternehmen ein 92-MW-Solarkraftwerk in der japanischen Präfektur Kagoshima. Die Anlage soll auf einem Gelände errichtet werden, das vor mehr als 30 Jahren ursprünglich für einen Golfplatz vorgesehen war, seither jedoch brach liegt. In einigen amerikanischen Bundesstaaten wie Florida, Utah, Kansas und Minnesota wird momentan öffentlich darüber diskutiert, wie stillgelegte Golfplätze sinnvoll neu genutzt werden können. Infolge der Überentwicklung von Golfgrundstücken während des Immobilienbooms der 1990er- und 2000er-Jahre gibt es heute Hunderte von stillgelegten Golfplätzen, die im Hinblick auf eine mögliche Neugestaltung und Umnutzung geprüft werden. Viele dieser Grundstücke werden nun als Standorte für neuen Wohnraum, Parklandschaften oder eine Vielzahl von anderen gewerblichen Nutzungen wie Solarfarmen in Betracht gezogen. Solarkraftwerke stellen eine ausgesprochen produktive und umweltfreundliche Nutzungsmöglichkeit für verlassene Golfplätze dar, die sich typischerweise durch eine große Landfläche, starke Sonneneinstrahlung und wenig Verschattung durch Bäume auszeichnen.

Die neue Anlage wird das größte Solarkraftwerk in der japanischen Präfektur Kyoto. Der Standort befindet sich in Fushimi Ward, wo Kyocera Mitte der 1970er-Jahre sein erstes Forschungszentrum für Solarenergie eröffnete. Dieses Jahr markiert den 40. Jahrestag des Einstiegs von Kyocera in die Solarbranche. Mit Projekten wie diesen hofft Kyocera, die Verbreitung erneuerbarer Energien zu fördern und zur Schaffung einer nachhaltigen, kohlenstoffarmen Gesellschaft beizutragen.

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