24.02.2020 | Ausgabe 01/2020 (#95)

Keller: Grundstücke effizient nutzen

Die Verlegung des wärmebrückenfreien Stecksystems gestaltet sich so einfach und mühelos wie das Zusammensetzen von Lego-Steinen. // Foto: Jackon Insulation

Bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur in Berlin, sondern auch in Bielefeld ein knappes Gut. Die Preise für den Quadratmeter Boden sind in den vergangenen Jahren überall in Deutschland ins Unermessliche gestiegen. Auch dem Bauherren Lars Steinsiek aus dem Bielefelder Ortsteil Jöllenbeck war es daher von Anfang an wichtig, bei seinem Neubau für behagliche Kellerräume zu sorgen, um so die zur Verfügung stehende Fläche später effizient nutzen zu können.

Ganz bewusst haben die Steinsieks ergänzend zur Wohnfläche die Kellerräume als zusätzlichen Nutzraum geplant. „Bei drei Kindern braucht man einfach mehr Platz. Wir alle haben Hobbies, treiben gerne Sport und wollen irgendwo unser Equipment aufbewahren – da können wir auf den ausgebauten Keller einfach nicht verzichten“, erklärt Steinsiek. „Neben diesem Platzbedarf für Freizeit und Hobbies habe ich schon weitere konkrete Pläne für eine Nutzung als Homeoffice. Ohne die Kellerräume kämen wir da selbst mit unserem großzügig geplanten Neubau schnell an platztechnische Grenzen“, führt der Bauherr weiter aus. 

Stille Platzreserve
So wie Lars Steinsiek geht es vielen Menschen. Die eigenen vier Wände sollen entsprechend den individuellen Vorstellungen für ganz unterschiedliche Zwecke nutzbar sein. Doch die wenigsten haben so viel Wohnraum zur Verfügung. Eine stille Reserve schlummert – oft nicht konsequent ausgebaut – im Untergeschoss des Eigenheims. 

Grundvoraussetzung für die Nutzbarkeit ist eine energieeffiziente Bauplanung und -ausführung. Der Bauherr Lars Steinsiek ist beim Neubau seines Familieneigenheims keine Kompromisse eingegangen, sondern setzte von vornherein auf höchsten Wärmeschutz und nutzte das von JACKON Insulation entwickelte Dämmsystem für Bodenplatten JACKODUR ® Atlas. Es ist dank seiner durchdachten Stecktechnik absolut wärmebrückenfrei. Im Zusammenspiel mit der Kellerwanddämmung, ebenfalls mit JACKODUR ® ausgeführt, konnten höchste Ansprüche erfüllt werden. 

Die Wärmedämmung der Kelleraußenwand mit den raumhohen JACKODUR® Platten verhindert konsequent Energieverluste an das Erdreich. // Foto: Jackon Insulation

Durchdachte Bauplanung
Aus einem Renovierungsvorhaben kannte Steinsiek bereits die hoch druckfeste Wärmedämmung JACKODUR® aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) und informierte sich deshalb zu den Möglichkeiten im Neubau. Im Gespräch mit dem beauftragten Energieberater und dem zuständigen Key Account Manager von JACKON Insulation, Heiko Voß, kristallisierte sich schnell die maßgeschneiderte Lösung heraus: Zusätzlich zur Bodenplattendämmung mit JACKDUR® Atlas entschied sich Familie Steinsiek auch für eine Kelleraußenwanddämmung aus dem nachhaltigen und äußerst formstabilen Dämmmaterial. Gesagt, getan: Anfang September 2019 wurde geschachtet. „Es hat alles hervorragend funktioniert. Die Bodenplatte war in nicht mal einem halben Tag fertiggestellt, und das bei 120 Quadratmetern Fläche!“, so Lars Steinsiek. „Das Dämmsystem aus XPS hat uns komplett überzeugt. Die Schalungselemente haben eine Feder zum Einstecken in die Nuten der Eck- und Seitenelemente. Das spart natürlich enorm Zeit, wenn das Ein- und Ausschalen mit Holzbohlen komplett entfällt.“ Umso größer ist nun die Vorfreude auf die Fertigstellung des Eigenheims und den Einzugstermin in 2020.

Energetisch effizient
Im Laufe des Jahres 2020 wird die fünfköpfige Familie Steinsiek ihren schmucken Neubau im ostwestfälischen Bielefeld beziehen – geplant als KfW-40 Plus-Haus mit höchster Effizienz vom Keller bis zum Dach. Für die umweltverträgliche Wärmeversorgung wird eine Erdwärmepumpe installiert, zusätzlich gibt es einen wassergeführten Kamin für besonders kalte Tage. Außerdem setzt der Bauherr auf die eigene Energiegewinnung mit einer Photovoltaikanlage und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.

Beim Neubau in Jöllenbeck entschieden sich Planer und Bauherr gemeinsam für eine Dämmung von 100 Millimetern unter der Bodenplatte und eine Kelleraußenwanddämmung in einer Dicke von 160 mm. Zudem ist die Abdichtung gemäß DIN 18533 ausgeführt worden. Dazu verfügt das JACKODUR® Atlas Schalungselement über eine Schaumkante in 35 mm Dicke, die nach dem Betonieren der Bodenplatte einfach und sauber mit einem Cuttermesser abgeschnitten wird. Die Abdichtung auf der Baustelle kann auf diese Weise Normgerecht ausgeführt werden, da die Stirnseite der Bodenplatte nach Entfernen der Schaumkante nicht mehr mit dem Schalungselement abschließt. JACKODUR® Atlas sorgt somit für einen wärmebrückenfreien Übergang von der Bodenplatte zum Keller. Der Bauherr Steinsiek ist überzeugt: „Es wird sich in Zukunft positiv bei unseren Energiekosten bemerkbar machen, dass der Perimeterbereich von unten und seitlich sicher und zuverlässig gedämmt ist.“ 

Effiziente Kellerwanddämmung
Zur Dämmung der Kelleraußenwand dienten raumhohe JACKODUR® Dämmplatten in 2,70 m Höhe und 600 mm Breite. Der entscheidende Vorteil des extragroßen Formats: Es müssen weniger Platten gestellt werden und es ergibt sich so ein deutlich verringerter Fugenanteil, was zu einer Zeitersparnis von bis zu 30 Prozent führt. Bei potentiell drückendem Wasser macht sich der geringe Fugenanteil noch stärker bemerkbar, da weniger Fugen mit Bitumen verspachtelt und abgedichtet werden müssen. Hier kann neben dem Zeitgewinn auf der Baustelle auch Abdichtungs- Material eingespart werden. Der Bauherr Lars Steinsiek zieht ein überaus positives Fazit: „Mit JACKODUR® Atlas ist man auf der sicheren Seite – die Arbeiten gehen schnell voran, außerdem ist das System äußerst flexibel, es hat sich ideal unserem geplanten Kelleraufbau angepasst. So haben wir die optimale Grundlage für unsere Keller-Wohnräume geschaffen und gleichzeitig mit einer nachhaltigen und energieeffizienten Bauweise einen Beitrag geleistet, der langfristig die Umwel  und auch unseren Geldbeutel schont.“


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