11.09.2019 | Ausgabe 4/2019 (#92)

Neue Berliner Moderne

Das dreigeschossige Vorderhaus markiert den Eingang in die Tuschkastensiedlung. Es beherbergt u.a. Wohngemeinschaften für Schlaganfallpatienten. / Foto: Deutsche Poroton/Wolfgang Deil

Falkenberg, auch Tuschkastensiedlung genannt, gehört als eine von sechs Wohnsiedlungen der Berliner Moderne zum Unesco- Weltkulturerbe. Wie es gelingen kann, das Baudenkmal mit moderner Architektur zu verbinden, zeigen Anne Lampen Architekten zusammen mit Dagmar Gast Landschaftsarchitekten. Die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG konzipierte die Siedlung seinerzeit mit dem legendären Architekten Bruno Taut und führt mit den beiden neuen Gebäuden die Tradition fort, bezahlbares Wohnen mit qualitativ hochwertiger, identitätsstiftender Architektur zu verbinden.

Tauts Plan aus dem Jahr 1912 sah vor, dass sich Quartiere mit zweigeschossigen Zeilen aneinanderreihen, die gemäß der ansteigenden Topografie gestaffelt werden. Im Gegensatz zur damals vorherrschenden Meinung, dass nur die Materialfarben die rechtmäßigen Farben der Architektur seien, verselbständigte Taut die Farbe gegenüber dem Baustoff. Das Ergebnis ist eine Vielfalt in der farblichen Fassadengestaltung, die der Siedlung den Namen „Tuschkastensiedlung“ einbrachte.

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