11.09.2019 | Ausgabe 4/2019 (#92)

Resiliente Dörfer

In voller Blüte: die Hauptstraße im englischen Dorf Wooler. / Foto: Adam-Hernández

Kann das Konzept der Resilienz, also der Widerstands- und Anpassungsfähigkeit, erklären, warum sich einige Dörfer besser als andere dem Wandel anpassen und sich trotz widriger Umstände positiv entwickeln?

Was bedeutet es, ein resilientes Dorf zu sein, welche Eigenschaften hat es als solches und wie können diese gefördert werden? Diesen Fragen widmet sich Alistair Adam-Hernández in seiner Doktorarbeit und hat sich insbesondere mit drei Dörfern beschäftigt: mit dem norddeutschen Oberndorf an der Oste im Landkreis Cuxhaven, mit Wooler in der englischen Grafschaft Northumberland und mit Albarracín in der nordöstlichen spanischen Provinz Teruel. Ein erster Anhaltspunkt, was diese Dörfer widerstandsfähig macht: Sie realisieren Projekte höchster Komplexität, nutzen die Kompetenzen der Bürger/innen, haben unternehmerische Ansätze und gehen Risiken ein.

Alistair Adam-Hernández ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HAWK, seine Promotionsstelle wird aus dem niedersächsischen Forschungsprogramm „Forschungsperspektive FH“ gefördert. Betreut wird seine Doktorarbeit von apl. Prof. Dr. Karl Martin Born von der Universität Vechta und Prof. Dr. Ulrich Harteisen von der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement, der hier die „Forschungsgruppe Ländliche Räume und Dorfentwicklung“ leitet.

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3 Seiten

 

 


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