13.06.2019 | Ausgabe 02/2019 (#90)

Schlüsselressource Boden

Grund und Boden sind teuer, vor allem in Ballungszentren. Eine sinnvolle Bodenpolitik kann dazu beitragen, Mieten und Immobilienpreise im verträglichen Rahmen zu halten. / Foto: Christian Salow/Unsplash

Bei den aktuellen Debatten um den Mangel an bezahlbaren Mietwohnungen und den Anstieg der Immobilienpreise in Ballungszentrum sind sich Experten einig, dass die Frage nach dem Umgang mit Grund und Boden eine wesentliche Stellschraube darstellt. Die Deutsche Akademie für Landesplanung (DASL) hat sich mit einem Dabattenpapier in die Diskussion um eine sinnvolle, richtungsweisende Bodenpolitik eingeschaltet. DASL-Präsidentin Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk hat im nachfolgend abgedruckten Beitrag die wesentlichen Aspekte der „Gemeinschaftsaufgabe Bodenpolitik“ zusammengefasst.

Die Bodenpolitik ist (wieder) zu einem gesellschaftspolitischen Thema geworden. Die Ursachen gehen weit über die alltäglichen Herausforderungen der  Mobilisierung von Bauland hinaus. Der Druck, der auf den Wohnungsmärkten in prosperierenden Städten liegt, und das Vakuum, das durch schwache Märkte im ländlichen Raum entsteht, sind nur zwei Aspekte, die eine umfassende, gemeinwohlorientierte bodenpolitische Strategie erfordern.

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