14.03.2019 | Ausgabe 01/2019 (#89)

Nachhaltige Projekte entwickeln

Der Weg zu einer individuellen Nachhaltigkeitsstrategie

Liegenschaft des UBA in Berlin-Marienfelde; Fließ- und Stillgewässer-Simulationsanlage sowie Speicherteich. / Quelle: Umweltbundesamt

Bereits mit der Projektidee wird die Nachhaltigkeit von  Immobilienprojekten grundlegendbeeinflusst. Nachhaltigkeitsziele  werden definiert und in die Bedarfsplanung aufgenommen. Sie resultieren aus gesetzlichen Bestimmungen, politischen Initiativen, der Entwicklung  des Markts und nicht zuletzt aus der gelebten Kultur und der spezifischenWertvorstellung der privaten  oder öffentlichen Organisation. Gegensätzliche Nachhaltigkeitsziele könnenaber nicht gleichermaßen umgesetzt werden, weshalb diese priorisiert und  gesteuert werden müssen. Dies kann über die Entwicklung einer individuellen Nachhaltigkeitsstrategie erfolgen. In einem Pilotprojekt haben die Prof. Jürgen  Schwarz Consulting GmbH (PJSC)  und das Bundesamt für Bauwesen undRaumordnung (BBR) eine Nachhaltigkeitsstrategie für das Umweltbundesamt (UBA) erarbeitet und anschließend angewendet.
Die entwickelte Methodik:

  • ist ein Werkzeug zur Priorisierung unterschiedlicher Nachhaltigkeitsziele,
  • unterstützt bei Projektentscheidungen, die die Nachhaltigkeit betreffen, 
  • stellt konkrete Vorgaben und Maßnahmen für die weitere Planung zur Verfügung und
  • schließt eine Lücke zur Steuerung der Nachhaltigkeit in der Projektentwicklungsphase,  die durch die bekanntenBewertungs- und Zertifizierungssysteme nicht ausgefüllt wird.

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7 Seiten


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Dieses Haus erhielt eine 123 Quadratmeter große, vertikale Holzfassade aus Kebony Character mit sichtbaren Ästen. Auf alle Kebony Produkte gibt es 30 Jahre Garantie – eine gute Investition in die Immobilie.

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