11.06.2018 | Ausgabe 03/2018 (#85)

Höchste Transparenz

Quelle: Forster

Entstanden sind 3.500 m2, davon 1.000 m2 Ausstellungsfläche auf zwei Ebenen, eine Schulungs werkstatt, eine Siebdruckwerkstatt und ein Dokumentationszentrum. Die Architektur musste vielfältigen Anforderungen gerecht werden – sie sollte das nationale Grafikzentrum zu einem Treffpunkt und Ort des kulturellen Austauschs machen, welcher der gesamten Bevölkerung offensteht.

Der angegliederte Neubau besticht durch die puristische Kombination von Stein und Glas, Materialen die dem Gebäude trotz seiner Größe eine überraschende Leichtigkeit verleihen. Die unregelmässig angeordneten Steinplatten in verschiedenen Größen bilden Wände, Dächer und Decken des Gebäudes und vermitteln den Eindruck eines über dimensionalen Kartenhauses. Je nach Blickwinkel präsentiert sich dem Betrachter immer wieder ein neues, lebendiges Bild.

Massiv und filigran zugleich

Schwerer Stein trifft auf filigranes Glas, welches viel natürliches Licht in die Ausstellungsräume strömen lässt. Die Festverglasungen wurden mit dem Profilsystem forster unico konstruiert. Sie weisen eine enorme Höhe auf, die sich dank guter statischer Eigenschaften des Profilsystems aus Stahl verwirklichen ließen. Die wärmegedämmten, großflächigen Verglasungen gewähren spannende Einblicke ins Gebäudeinnere und schaffen durch ihre Transparenz eine reizvolle Verbindung zwischen Innen- und Außenwelt.

Ebenfalls von Forster stammt das System, das für die Vorhangfassaden im Eingangsbereich des „Signe“ gewählt wurde. Der imposante Treppenaufgang des ehemaligen Bankgebäudes wird durch die dezent schlanke Optik des Fassadensystems in bestes Licht gerückt.

Dank der gelungenen Architektur und der spannenden Ausstellungen, die dort gezeigt werden, erfreut sich das „Signe“ eines guten Zuspruchs seitens der Besucher – und das wundert nicht: Die facettenreiche Architektur, die Alt und Neu gekonnt und zugleich spannungsreich kombiniert, bietet den idealen Raum für alles, was dort entsteht und präsentiert wird. Ein Besuch lohnt sich somit in jedem Fall.

Quelle: Forster
Quelle: Forster

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