11.06.2018 | Ausgabe 03/2018 (#85)

Gute Nacht

Quelle: Christina Harmsen

Bevor es auf die Suche nach dem richtigen Bett geht, sollte man sich Gedanken darüber machen, worauf man besonderen Wert legt. Design und Art des Bettes sollten gut überlegt sein. Außerdem sind Schlafgewohnheiten wichtig und die Frage, ob man zu zweit oder alleine in einem Bett schläft. Will man eine durchgehende Matratze oder lieber zwei getrennte? Auch die Größe und das Gewicht der Personen spielt eine Rolle bei der Entscheidung darüber, welches Bett, Bettsystem und vor allem welche Matratze perfekt ist. Es gibt Betten, die ganz ohne Metallelemente gebaut sind oder bei denen nur eine einzige besondere Holzart verwendet wurde. Man sieht: Auch für Menschen mit besonderen Wünschen ist die Auswahl an Betten groß.

Natürlich ist auch die Größe eines Raumes sehr entscheiden dfür die Wahl des Bettes. Manchmal ist es nötig, ein Bett mit Stauraum zu haben, oder aber, die Dachschrägen geben die Höhe der Liegefläche vor. Und nicht nur das – man sollte auch unbedingt vor dem Kauf prüfen, ob das ausgewählte Bett später durch das enge Treppenhaus passt oder durch ein Fenster, um es von außen ins Zimmer zu bringen. Auch der Geldbeutel spielt eine Rolle bei der Auswahl von Bett und der Matratze. Von „Luxus“ bis „Budget“ gibt es viele schöne und gute Modelle.

Quelle: Christina Harmsen

Bett & Lattenrost & Matratze

Das hierzulande bekannteste Bettenmodell ist das Bettgestell mit eingelegtem Lattenrost und einer separat aufgelegten Matratze. Lattenrost und Matratze können variabel zusammengestellt werden. Alleine bei den Lattenrosten gibt es eine große Auswahl. Je nach Bettgröße, Körpergewicht und Verstellmöglichkeiten kann man hier den passenden wählen.

Mindestens ebenso viele unterschiedliche Matratzen gibt es mittlerweile auf dem Markt. Welche die beste ist, hängt von persönlichen Vorlieben, vom Material und von den Schlafgewohnheiten ab.

Eine Matratze sollte man in jedem Fall Probe liegen. Der Härtegrad wird nach dem Körpergewicht gewählt. Wenn auf einer großen Matratze jedoch zwei Personen schlafen werden, sollte ein Härtegrad gewählt werden, der für beide einen nicht allzu großen Kompromiss darstellt. Bei sehr unterschiedlich schweren Menschen sollte man lieber getrennte Matratzen auswählen, die dann auch optimal zum Körpergewicht passen.

Wer im Schlaf eher friert, für den sind Matratzen aus Kaltschaum und Komfortschaum sehr zu empfehlen. Da diese Materialien keine guten Wärmeleiter sind, stellt sich sofort ein kuscheliges Gefühl beim ins Bett legen ein. Menschen, die nachts eher schwitzen, sollten sich für Naturlatex oder Taschenfederkern-Matratzen entscheiden, da diese die Feuchtigkeit besser vom Körper weg leiten können.

Auch die Art wie man schläft hat Auswirkungen auf die Wahlder Matratze: Wer am liebsten auf der Seite und/oder dem Rücken schläft, liegt am besten auf einer Viscoschaum-,Taschenfederkern- oder Gel-Matratze. Bauchschläfer dagegen kuscheln sich am besten auf einer Schaum- oder Taschenfederkern-Matratze in den Schlaf.

Allergiker sollten eine Matratze mit möglichst geschlossener Oberfläche wählen wie beispielsweise eine Gel-Matratze, eine Viscoschaum- oder Latex-Matratze. Diese Typen bieten den Milben weniger gute Lebensbedingungen. Die Matratzen aus Naturmaterialien wie Rosshaar, Wolle und Kamelhaar haben zwar eine hervorragende Belüftung, können aber tierisches Eiweiß enthalten, was Milben und Bakterien bevorzugen.

Das Boxspringbett

Die wohl luxuriöseste Schlafstätte unter den Betten ist das Boxspringbett. Es ist komplett anders aufgebaut als ein Bett mit einem Lattenrost. Denn es besteht aus einem stabilen Bettrahmen, der Box, und mehreren Lagen Sprungfedern. Auf das Bettuntergestell (Box) wird eine hochwertige Matratze mit integriertem Taschenfederkern aufgelegt. Als oberste Schicht wird ein Topper verwendet – eine dünne Auflage, die den Schlafkomfort verbessert und die auch das Gräbchen zwischen zwei Matratzen verschwinden lässt. Das Boxspringbett ist besonders weich und schwingend, denn es ist im Unterbau und in der Matratze doppelt gefedert.

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Quelle: Christina Harmsen

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