11.06.2018 | Ausgabe 03/2018 (#85)

Nachhaltiger Genuss, umweltorientiertes Design

Quelle: Fabian Tews

Die Individualisierung ist ein weiterer Megatrend, dem beim Fertighausbau so gut wie keine Grenzen gesetzt sind– höchstens durch die Bauphysik oder einen örtlichen Bebauungsplan. Wer es konventionell mag, kann sich mit einem Fertighaus ebenso selbst verwirklichen wie jemand, der sich eher in ausgefallenen Gestaltungselementen wiederfindet. Sowohl optisch als auch funktional bieten sich unzählige Variationen für die Fassade, das Dach und das Innere des Hauses sowie für den Grundriss und die Architektur. Wer selbstbestimmt lebt, möchte auch sein Zuhause individuell gestalten.

Bei der Fassade macht sich der Trend zur Individualisierung besonders stark bemerkbar: Natürliche Holzelemente, große Fensterflächen, die auch über Ecklaufen können, sowie allgemein farbliche Akzentuierungen, die den klassischen Putz, den Klinker oder eine Holzverschalung beleben können, werden vielfach gewünscht und umgesetzt. Ganz gleich, ob Puristen mit Bauhaus-Faible oder Naturliebhaber mit einer Leidenschaft für sichtbares Holz: Die Fertigbauweise findet individuell passende Lösungen für Bauherren jeden Alters – auch für die Generation 60+.

Co-Produktion von Baufamilie und Haushersteller 

Das Haus von der Stange hat längst ausgedient. Stattdessen erfordert der Bau eines Eigenheims viele hundert Entscheidungen, die die Baufamilie entsprechend den ganz persönlichen Wünschen und Vorstellungen treffen möchte und auch treffen soll. Bei deren baulicher Umsetzung hilft ein Fachberater des Fertighausherstellers mit seiner vielfältigen Erfahrung an individuellen Bauprojekten sowie einem breiten Fundus an bewährten Grundrisskonzepten und architektonischen Möglichkeiten. Werden höchsten Komfort beim Hausbau wünscht, entscheidet sich für ein schlüsselfertiges Eigenheim, das bereits voll ausgestattet ist mit Parkett, Tapeten &Co. Wer selbst handwerkliches Geschickmitbringt, kann mit einem Ausbauhaus Kosten sparen, indem er einige Arbeiten zum Beispiel im Bereich des Innenausbaus selbst übernimmt.

Für das Errichten des Rohbaus auf der Baustelle benötigt der Haushersteller gerade einmal zwei Werktage – der präzisen,computergestützten Vorfertigung in großen Industriehallen sei Dank. Insgesamt vergehen von der Entscheidung, ein Holz-Fertighaus zu bauen, bis zum Einzug der Baufamilie in der Regel etwa zwei bis drei Jahre. Frühzeitig baut sie dabei ein Vertrauensverhältnis zu ihrem Fachberater auf, denn Bauen ist Vertrauenssache. Beim Fertighausbau gründet das Vertrauen auf den umfassenden Qualitätsversprechen des jeweiligen Hausherstellers: Wer ein Fertighaus mit QDF-Siegel baut, darf erwarten,dass diese Versprechen des Herstellers tatsächlich erfüllt werden.

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