13.04.2018 | Ausgabe 02/2018 (#84)

Digitale Mobilität im Frankfurter Omniturm

Bild: Tishman Speyer

Bild: Tishman Speyer

Schindler stattet den Omniturm in Frankfurt mit Hochleistungsaufzügen und dem intelligenten Transitmanagementsystem „Port“ aus. Dabei kommt in dem Hochhausneubau mit echter Mischnutzung zum ersten Mal in Deutschland die digitale Mobilitätslösung „myPORT“ zum Einsatz.

Mit dem 183 Meter hohen Omniturm wird die Silhouette Frankfurts um ein weiteres Hochhaus reicher. Bis Anfang 2019 soll das zentral im Frankfur ter Bankenviertel gelegene 45-stöckige Gebäude fertiggestellt werden. Das von der Bjarke Ingels Group entworfene Hochhaus besticht aber nicht nur durch sein prägnantes Äußeres: Es wird das erste Hochhaus mit echter Mischnutzung in Deutschland sein, das gleichzeitig Büro-, Wohn- und öffentliche Flächen enthält. Das stellt besonders hohe Ansprüche an die vertikale Erschließung.

Auch bei Nacht herausragend: Der Omniturm wird das erste Hochhaus mit echter Mischnutzung in Deutschland sein, das gleichzeitig Büro-, Wohn- und öffentliche Flächen enthält.
Bild: Tishman Speyer

 

Individuell und effizient: Mobilität mit Schindler-„Port“/„myPORT“

Schindler hat den Auftrag erhalten, den Omniturm mit Hochleistungsaufzügen und dem Transitmanagementsystem „Port“ auszustatten. Zudem wird das Hochhaus als erstes kommerzielles Gebäude in Deutschland mit der „myPORT“-Lösung ausgestattet: Wenn sich ein autorisierter Gebäudenutzer via Smartphone oder Chipkarte am Eingang identifiziert, wird ihm ein optimaler Weg durchs Gebäude bis in die gewünschte Zieletage ermöglicht. Die nahtlose Reise beginnt bereits beim Betreten des Gebäudes und der zugewiesene Aufzug steht schon bereit.

Die intelligente Verknüpfung von Verkehrssteuerung und Zutrittskontrolle schafft höchste Effizienz und erfüllt die Anforderungen der individuellen Nutzergruppen im Gebäude. In einem gemischt genutzten Hochhaus wie dem Omniturm fällt innovativer Technologie eine bedeutende Rolle zu. Alle Aspekte der Nutzung und der Gebäudetechnik in einem modernen und nachhaltigen Gebäude werden dieser Entwicklung folgen.

Mit „myPORT“ zum digitalen Gebäude

Den zukünftigen Bewohnern der 147 Wohnungen des Omniturms bietet „myPORT“ weitere wertvolle Ergänzungen: Sie können beispielsweise über ein stationäres „Port“-Terminal in der Wohnung oder die „myPORT“-App auf dem Smartphone mit Besuchern am Eingang per Videochat kommunizieren. Mit einem simplen Klick auf die Einladungstaste öffnen sie dem Gast die Tür und stellen zugleich den Aufzug bereit, der den Besucher automatisch in die richtige Etage bringt. Auch die Besucherverwaltung der Büromieter wird über die App erfolgen. Besucher erhalten via Instant Messaging einen temporären Zugangscode, den sie bereits am Eingang zur Tiefgarage und für den Weg bis in ihre Zieletage nutzen können.

Mit dem „myPORT“-System für den Omniturm geht man konsequent den Weg zum digitalen Gebäude. Durch die große Anwendungsvielfalt und die hohe Integrationstiefe werden neue Werte für die verschiedenen Nutzergruppen geschaffen.


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