06.12.2017 | Ausgabe 06/2017 (#82)

MODERNE auf dem Land

Bild: Waser Holzbau/ Sibylle Kathriner

1995 wurde vom Brettsperrholzpionier Lignotrend rund um die Marke Klimaholzhaus ein ganzheitlicher Ansatz für das Bauen mit Massivholz geschaffen. Mit ihm wurde ein länderübergreifendes Netzwerk aus Holzbaubetrieben, Architekten und Planern ins Leben gerufen, dessen Mitglieder nach kompromissloser Wohngesundheitsphilosophie innovative Wohnbauten realisieren. Die Waser Holzbau AG aus Oberrickenbach in der Schweiz ist seit 15 Jahren Mitglied dieses Netzwerks. Ein besonders schönes und großzügiges Klimaholzhaus errichtete das Unternehmen in Alpnach, in direkter Nachbarschaft des Vierwaldstättersees, in herrlicher Landschaftslage.

Der Gebäudegrundriss erstreckt sich über insgesamt 230 Quadratmeter Wohnfläche. Er zeichnet sich durch große Raumverbände und fliessende Wohnübergänge aus.
Bild: Waser Holzbau/ Sibylle Kathriner

Als die Waser Holzbau AG den Bauauftrag für das Wohnhaus in Alpnach bekam, stand noch ein Holzhaus aus den 1970er-Jahren auf dem Grundstück. Weder platzmäßig noch energetisch reichte das Gebäude an die modernen Anforderungen heran, die eine vierköpfige Familie heute an ein zukunftsfähiges Wohnhaus stellt. Es wäre am einfachsten gewesen, das Bestandsgebäude abzutragen und einen kompletten Neubau zu errichten.

Bei der internen Wegeführung wurde immer darauf geachtet, über Verglasungen den Sichtbezug nach außen zu wahren und damit eine Situation des lichtdurchfluteten Durchwohnens zu schaffen.
Bild: Waser Holzbau/ Sibylle Kathriner

Doch dann hätte – laut Bauordnung im ländlichen Gebiet – ein Haus mit Satteldach errichtet werden müssen. Die Bauherrenfamilie wünschte sich jedoch einen zeitgemäßen Holz-Bungalow mit klaren, kubischen Formen. Darum wendeten die Planer einen legitimen Kunstgriff an.

Umfang: 4 Seiten


Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von greenBUILDING abonnieren