06.12.2017 | Ausgabe 06/2017 (#82)

Zertifizierung: Ökobilanz rückt in den Fokus

Grafik: Von den Autoren dieses Beitrags

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In puncto Energieeffizienz, Klima- und Umweltschutz wird Deutschland häufig eine Vorreiterrolle zugewiesen. Vor allem im Neubaubereich weisen deutsche (Nichtwohn-) Gebäude eine hohe Energieeffizienz durch die Anforderungen der nationalen Bauvorschriften und Standards auf. Green-Building-Zertifizierungen gehen noch einen Schritt weiter und formulieren unter anderem ökologische Anforderungen bezüglich Klimaschutz und Umweltverträglichkeit, die während der Planungs- und Bauphase umgesetzt und bewertet werden. Doch wie gut werden diese ökologischen Anforderungen bislang durch die führenden Green-Building-Zertifizierungen in Deutschland umgesetzt? Ist der Markt für nachhaltiges Bauen bereit, den nächsten Schritt zu machen?

Laut aktuellem Marktbericht „Market Focus: Green Buildings 2017“ von BNP Paribas Real Estate ist das DGNB-Zertifikat in Deutschland der Marktführer in Sachen Green-Building-Zertifizierung. Neugebaute Büro- und Verwaltungsgebäude sind dabei die am häufigsten zertifizierte Nutzungsart. Das amerikanische LEED-System (Leadership in Energy and Environmental Design) vom U.S. Green Building Council (USGBC) weist nach DGNB den zweithöchsten Anteil für den Neubau von Nichtwohngebäuden auf.

Umfang: 7 Seiten


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