01.06.2014 | Ausgabe 06/2014

Schulungsgebäude zeigt Technologien und Materialien

Kontrolliert belüftet

Foto: Radko-Stöckl-Schule

Welche Möglichkeiten gibt es, um ein Gebäude in ein Passivhaus zu verwandeln? Verschiedene Technologien stehen zur Verfügung – den Überblick zu behalten fällt Bauherren und gelegentlich auch Planern nicht leicht. In Melsungen ist jetzt das Technikhaus Energie+ entstanden. Es zeigt unterschiedliche Möglichkeiten von Dämmungen, Fenstern, Fußböden und Co. unmittelbar am Objekt. Ein „lehrendes“ Gebäude und Musterhaus in einem – und ein Beispiel für eine gelungene Sanierung im Bestand.

Wissenschaftliche Theorie und tägliche geplante und gebaute Praxis treffen im Technikhaus Energie+ aufeinander. Innerhalb von drei Jahren wurde das ehemalige Hausmeister-Wohnhaus der Radko-Stöckl-Schule, einem „Kompetenzzentrum für berufliche Bildung“, zu einem Passivhaus umgebaut.


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Fassade und Dach: Harmonie in Holz

Modern: Pflegeleichte Holzfassade aus Kebony

Dieses Haus erhielt eine 123 Quadratmeter große, vertikale Holzfassade aus Kebony Character mit sichtbaren Ästen. Auf alle Kebony Produkte gibt es 30 Jahre Garantie – eine gute Investition in die Immobilie.

Fassade und Dach: Harmonie in Holz

Die Holzfassade wird mit einer Fläche von 63 Quadratmetern über das Satteldach fortgeführt – eine klassische Dacheindeckung gibt es hier nicht. Vordach und Spritzbereich sind über einem minimalen Sockel reduziert ausgeführt und überzeugen durch eine feine Ästhetik.

Fassadengestaltung mit unterschiedlichen Dimensionen

Der gesamte Entwurf des Holzhauses setzt mit Kebony Character auf ein sehr wi­­­­­der­­­­stands­fähiges Fassadenmaterial, das einen bewusst ausgereizten konstruktiven Holzschutz zulässt. Verschiedene Lattenbreiten eröffneten flexible Spielräume für die ungewöhnliche Gebäudehülle.

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