01.06.2014 | Ausgabe 06/2014

Editorial: Technologie schafft Effizienz

Harald Link

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Wir müssen unser Verhalten ändern! Das war das Hauptargument, beinahe sogar das Mantra, eines Bekannten, mit dem ich kürzlich über das Thema Energieeffizienz diskutiert habe. Er hat dies auch sehr konsequent getan, schon vor vielen Jahren: sein Verhalten geändert. Er lebt bewusst, ist informiert, kennt bei Produkten, die er konsumiert, deren ökologischen Fußabdruck, sofern die Daten verfügbar sind. Er hat kein eigenes Auto mehr, setzt auf regenerative Energien, vermeidet Plastiktragetüten und kauft Bio-Lebensmittel.

All das, und die Aufzählung ist natürlich nicht abschließend, tun mittlerweile sehr viele Menschen – ich auch – und empfinden dies als vollkommen normal. Es werden, so zumindest mein subjektiver Eindruck, auch stetig mehr, die ihr Leben auf diese Art gestalten. Und dennoch: Retten wir die Welt wirklich, selbst wenn „wir“ viele sind, allein durch eine Änderung unseres Verhaltens? Wohl kaum. Das bewusste, aufmerksame, informierte Handeln ist die Basis für eine zukunftsorientierte und verantwortungsvolle Lebensweise. Aber es ist doch nur ein kleiner Baustein. Auch, weil wir als Individuen viele Dinge durch unser persönliches Tun nicht beeinflussen können. Die westliche Zivilisation müsste schon in toto auf einen großen Teil ihres Lebensstandards verzichten, um nennenswerte Effekte beispielsweise bei der Reduzierung der CO2-Emissionen zu erzielen. Bis heute sind, bei allem Wissen um die drastischen Folgen, die „Erfolge“ auf diesem Sektor aber sehr überschaubar.

Einschränkungen hinnehmen, das möchten die Wenigsten. Daher ist es neben dem bewussten persönlichen Verhalten unverzichtbar, Technologien zu entwickeln, die es ermöglichen, ambitionierte – und notwenige! – Energieeinspar-oder Klimaschutzziele zu erreichen. Die Architektur ist dafür ein gutes Beispiel. Wie viele Planer sind in den Anfangsjahren des energieeffizienten Bauens mit ihren Visionen und Konzepten am Verhalten der Nutzer verzweifelt und gescheitert? An der Tatsache etwa, dass das Bedürfnis nach frischer Luft eben oft mit dem Akt des „Fenster auf“ verbunden wird? Doppelte Fassaden oder intelligente Sensorsteuerungen der Haustechnik ermöglichen heute, dass beides geht: Effizienz und Nutzerzufriedenheit. Es sind die Technologien, die helfen, die Probleme zu lösen.

Ein größeres Bewusstsein zu entwickeln für die aktuellen und künftigen Probleme, denen wir uns weltweit stellen müssen, ist vielerorts notwendig – in der Politik, in der Gesellschaft und auch ganz individuell. Durch eine Veränderung des menschlichen Verhaltens allein werden wir die wichtigen Zukunftsfragen allerdings global nicht lösen können – sondern nur durch neue und weiterentwickelte Technologien.

Harald Link
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