01.05.2014 | Ausgabe 05/2014

Spezielle Lösung in Hanglage

Passivhaussanierung

Foto: Rupert Steiner

Foto: Rupert Steiner

Ein Gebäude aus den 70er Jahren, eine Studie und die üblichen Sanierungsvorschläge: Waszunächst wie eine Standard-Sanierung klingt, hat sich zu einem Vorzeigeprojekt in Punktonachhaltige Renovierung und Nutzung eines Gebäudes heraus kristallisiert.

In den Jahren 1977 bis 1979 wurde an einem steilen Nordhang das Mehrfamilienhaus aus Betonschalsteinen (mit geringer Wärmedämmung in der Außenschale) errichtet (Außenwand: U =0,59 W/m²k; Dach: 0,25; Fenster: 2,87). Das Originalgebäude sah folgendermaßen aus: Zur Nordseite lagen ein freies Kellergeschoss und vier Obergeschosse. Drei leicht versetze Baukörper erschlossen mit je einem Stiegenhaus zwei Wohnungen je Geschoss (ohne Lift). Südseitig zum Hang und westlich lagen in den Baukörper eingeschnitteneBalkone. Im Bestand befanden sich 24 Wohnungen(1.953 m² Wohnnutzfläche und 169,6 m² Balkone bzw. Loggien).Dieser Bestand wurde mit sechs Wohnungen (592,7 m²) am Dach und 13 neuen Wohnungen (1.280,4 m²) neben dem Altbestand ergänzt(insgesamt 43 Wohnungen).


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