01.05.2014 | Ausgabe 05/2014

Die Qualität der Innenraumluft

VOC-Studie

Foto: Alexandre Zweiger/Fotolia.com

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In Mitteleuropa halten sich Personen überwiegend in Innenräumen auf. Die Qualität derRaumluft ist ein wichtiges Kriterium. Eine Studie hat sich mit den VOC-Konzentrationen in zwei Neubauten befasst.

Innenraumluft kann durch flüchtige organische Verbindungen(Volatile Organic Compounds; VOC) belastet sein und somit dieGesundheit des Menschen gefährden bzw. Befindlichkeitsstörungenhervorrufen [1]. Bauprodukte sind dabei eine bedeutsameQuelle von VOC-Konzentrationen in der Innenraumluft. Dasenergieeinsparende Dämmen von Gebäuden führt zudem zueiner Minimierung des „natürlichen“ Austausches zwischen Innen-und Außenluft und wirkt sich zusätzlich auf die Qualität derInnenraumluft aus [2]. Die Wirkungen von VOC-Konzentrationenin der Innenraumluft sind sehr vielfältig und können schon nachgeringer Expositionsdauer auftreten. Die Symptome reichen vonGeruchsempfindungen oder Reizwirkungen bis hin zu Wirkungenauf das Nervensystem wie beispielsweise Kopfschmerzen, Schwindelgefühlund Müdigkeit. Zudem können sich allergisierende oderallergieverstärkende Eigenschaften als Langzeitwirkung manifestieren.Für eine Einschätzung, ob Emissionen aus Bauprodukten zugesundheitlichen Risiken führen können, ist eine Identifizierungder Substanzen sowie deren Konzentration von Nöten.


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