01.03.2014 | Ausgabe 03/2014

Mehr Diskussionen, bitte!

Harald Link

Editorial

Harald Link

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist gut, sich branchenintern auszutauschen. Fachlich auf Augenhöhe zu diskutieren hilft, die eigenen Argumente zu überprüfen und gegebenenfalls neu zu justieren. All das dient dazu, sich selbst weiter zu entwickeln.

Für das Planen und Bauen ist das zu wenig – zumal, wenn es um öffentliches Bauen (letztlich ist alles Bauen öffentlich), um öffentliche Räume, um die gebaute Umwelt geht. Selbstverständlich: Bei vielen Projekten sind Beteiligungsverfahren vorgeschrieben oder werden freiwillig durchgeführt. Auch, weil dadurch spätere Proteste von Bürgern, von Anwohnern, von Betroffenen vermieden werden sollen. Diese Möglichkeiten, die Öffentlichkeit in Planungen mit einzubeziehen, sind wichtig. Wir brauchen diese Beteiligungsformen und gern auch neue, experimentelle, außergewöhnliche, begeisternde, multimediale– in größerer Zahl und zu früheren Zeitpunkten. Auch, wenn das Arbeit macht und unbequem sein kann. Wachsende Städte mit dem Druck zur massiven Nachverdichtung, schrumpfende Städte mit den gegenteiligen Problemen, die nach wie vor starke Fokussierung auf den Individualverkehr – öffentliche Räume sind in unseren Städten nach wie vor zuerst Flächen für den fließenden oder ruhenden Verkehr (und wehe, daran möchte jemand etwas ändern ...): Es gibt eine Vielzahl an Themen, die nicht exklusiv von Planern und Politikern diskutiert werden sollten. Wirklich zeitgemäße und erfolgreiche Beteiligungsformen – als ein Beispiel sei hier Nexthamburg erwähnt (www.nexthamburg.de) – sind nach wie vor selten. Das hat vermutlich etwas mit dem befürchteten Kontrollverlust von Planern und Behörden zu tun, mit der Deutungshoheit über Qualität und mit fachlicher Expertise. Das hat auch damit zu tun, dass „die Öffentlichkeit“ sich selten organisiert artikuliert und daher auch selten wahrgenommen wird, wenn es um das Thema Baukultur geht. Tut sie es doch, ist sie sehr wahrscheinlich eine „Dagegen-Initiative“ mit medialem Wutbürger-Etikett.

Wir brauchen mehr Diskussionen, mehr öffentliche Debatten über Architektur und Ingenieurbau, über die Qualität der gebauten Umwelt insgesamt. Wir brauchen sie vor allem außerhalb der Zirkel, die sich tagein, tagaus ohnehin professionell damit befassen.

Das bringt die Baukultur voran.

Harald Link
redaktion@greenbuilding-magazin.de

Rubrik: Editorial


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