01.09.2012 | Ausgabe 09/2012

Die neue Eis(speicher)zeit

Konstantes Raumklima für Archive und Museen

Keine Kältemaschine, keine fossilen Brenn­stoffe, keine Treibhausgase. Nur ein riesiger, unterirdischer See, der im Winter zu Eis ge­friert. Das soll ausreichen, um Neubausied­lungen und neue Gewerbeeinheiten einer 100.000-Einwohner-Stadt in den Sommer­monaten angenehm herunter zu kühlen und im Winter sogar mit Heizenergie zu versorgen? Im Schweizer Winterthur glaubt man fest daran. Deshalb wurde die Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaf­ten (ZHAW) bereits mit einer entsprechen­den Machbarkeitsstudie beauftragt, und deshalb schauen die Schweizer ausnahms­weise einmal gern nach Deutschland herüber. Denn in Friedrichshafen, auf der hiesigen Seite des Bodensees, wurden be­reits die technischen Voraussetzungen für unterirdische Latentwärmetanks aus gefrie­rendem Wasser für Kühl- und Heizanwen­dungen nahezu jeder Größenordnung und Nutzungsart geschaffen...


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