01.07.2012 | Ausgabe 07-08/2012

Der LifeCycle Tower One – eine Blaupause für weltweiten Städtebau

Die Rückkehr des Holzes in den urbanen Raum

Die Bau- und Immobilienwirtschaft zeichnet inklusive der Be­standsbauten für rund 40 Prozent des globalen Energie- und Roh­stoffverbrauchs verantwortlich. Dabei erzeugt die Branche große Mengen an Abfall und (CO2-)Emissionen. Gleichzeitig leben mit steigender Tendenz weltweit mehr Menschen in Ballungsgebieten als auf dem Land. Dies erfordert im Zeitalter von Klimawandel und Ressourcenverknappung neue Konzepte: gezielte Verdichtung in nachhaltiger Hochbauweise. Zum einen lassen sich in verdichte­ten Räumen die natürlichen und finanziellen Ressourcen effizi­enter und damit umweltfreundlicher einsetzen, da sie von einer größeren Zahl Menschen genutzt werden können, etwa bei Inves­titionen in die Verkehrs-, Entsorgungs- oder die Kommunikations­infrastruktur. Zum anderen induziert die fortwährende Tendenz zur Verstädterung bei knappen Flächen das Bauen in die Höhe, um den ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten...


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