01.06.2012 | Ausgabe 06/2012

Prototyp eines zukünftigen Fassadensystems

Potenzial für die Zukunft

Im Objektgeschäft werden zwischen 15 und 35 Prozent der Baukosten in die Fassade investiert. Darüber hinaus bestimmt die Qualität der Gebäudehülle die späteren Betriebskosten und die Gesamtenergiebilanz in hohem Maße. Dies sind wesentliche Gründe dafür, dass sich Fassaden zunehmend zu komplexen, hochintegrierten Bauteilen entwickeln. Herkömmliche Anforderungen an Fassadenfunktionen wie Kälte-, Sonnen- oder Schallschutz wurden in den vergangenen Jahren teilweise deutlich verschärft und sind darüber hinaus durch energiegewinnende Anforderungen ergänzt worden. Auch in architektonischer Hinsicht haben Fassaden eine Entwicklung erfahren. Gerade im Objektbereich ist ein deutlicher Trend zu einer immer größeren Individualisierung und Multifunktionalität der Fassadengestaltung zu konstatieren, die in der Nutzung einen erhöhten Komfort bieten soll. Auch im wachsenden Sektor der Gebäudesanierung werden verstärkt Fassadensysteme gefordert, die auf unterschiedliche architektonische, klimatische und funktionale Anforderungen reagieren können. Zudem besteht gerade in diesem Bereich häufig die Notwendigkeit, gebäudetechnische Baugruppen (Lüftung, Klima, Heizung) in die Fassade zu integrieren...


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