01.03.2012 | Ausgabe 03/2012

Virtuelles Projektmanagement

Hofer Modell: Schulsanierung als PPP-Projekt

40 Jahre und älter war die Bausubstanz der vier Schulen des Landkreises Hof in Naila, Münchberg und Helmbrechts – und dadurch nicht nur baufällig geworden, sondern auch energetisch ineffzient und problematisch im Hinblick auf Brandschutz und Fluchtwege. Grundsanierungen waren dringend notwendig, aber für den Hofer Haushalt nicht zu schultern. Zwölf Jahre, so rechnete man, würden die Sanierungsmaßnahmen und Neubauten dauern und Kosten von mindestens 67 Millionen Euro verschlingen. So wurden stattdessen lediglich die aufgetretenen Schäden behoben. Als sich die Lage jedoch weiter zuspitzte und auch der Platzmangel immer akuter wurde, entschieden sich die Verantwortlichen im Landratsamt für eine bislang einzigartige Vorgehensweise, die inzwischen als „Hofer Modell“ bekannt ist: Ein PPP-Projekt, bei dem der Landkreis die Finanzierung während des 20-jährigen Betriebes trägt, da er günstige kommunale Kredite und KfW-Darlehen nutzen kann. Er beauftragte die ARGE „PPP Schulen Landkreis Hof“, bestehend aus der Bilfinger Berger Hochbau GmbH, Kasseker GmbH und HSG Zander GmbH, mit der Realisierung und dem späteren Betrieb. Im August 2009 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, im Oktober 2011 wurden sie abgeschlossen...


Anzeige

Fassade und Dach: Harmonie in Holz

Modern: Pflegeleichte Holzfassade aus Kebony

Dieses Haus erhielt eine 123 Quadratmeter große, vertikale Holzfassade aus Kebony Character mit sichtbaren Ästen. Auf alle Kebony Produkte gibt es 30 Jahre Garantie – eine gute Investition in die Immobilie.

Fassade und Dach: Harmonie in Holz

Die Holzfassade wird mit einer Fläche von 63 Quadratmetern über das Satteldach fortgeführt – eine klassische Dacheindeckung gibt es hier nicht. Vordach und Spritzbereich sind über einem minimalen Sockel reduziert ausgeführt und überzeugen durch eine feine Ästhetik.

Fassadengestaltung mit unterschiedlichen Dimensionen

Der gesamte Entwurf des Holzhauses setzt mit Kebony Character auf ein sehr wi­­­­­der­­­­stands­fähiges Fassadenmaterial, das einen bewusst ausgereizten konstruktiven Holzschutz zulässt. Verschiedene Lattenbreiten eröffneten flexible Spielräume für die ungewöhnliche Gebäudehülle.

Newsletter
Ja, ich möchte den Newsletter von greenBUILDING abonnieren