01.12.2012 | Ausgabe 12/2012

Die Stadt als Kraftwerk

Im Gespräch mit Professor Steffen Lehmann, international tätiger Architekt und Forscher auf dem Gebiet nachhaltiger Stadtentwicklung

greenbuilding: Herr Prof. Lehmann, Sie fordern, dass die Stadt von morgen mindestens die Hälfte ihres Energieverbrauchs selber herstellt. Werden wir den Wandel zum Plus-Energie-Stadtteil noch erleben?

Wir sind bereits auf dem besten Weg dahin, mittendrin im Wandel!Plusenergiehäuser und sogar Plusenergiestadtteile sind technisch heute kein Problem mehr. Städte sind auch in Zukunft die Orte, an denen die meiste Energie verbraucht wird, der meiste Konsum stattfindet und der meiste Abfall entsteht. Die Größenvorteile der Städte geben uns aber zugleich die Möglichkeit, erneuerbare Energiequellen rentabel zu machen. Die Politik, die Energieversorger, die Hochschulen und die Bürger sind dabei gleichermaßen gefordert, die Stadt selbst als Kraftwerk zu verstehen. Dafür ist es notwendig, unsere Energie- und Verkehrssysteme schnell so umzuwandeln, dass sie weitestgehend – mindestens aber...



 

 

Elektrisierende Ideen gesucht!

Beim Ideenwettbewerb Elektromobilität sucht innogy eMobility Solutions nach Pionieren und kreativen Köpfen, die die Mobilitätswende mit ihren Ideen aktiv mitgestalten wollen. Bereits heute finden 85 Prozent aller Ladevorgänge am Arbeitsplatz oder zu Hause statt. Aus diesem Grund hat Elektromobilität auch einen immensen Einfluss auf die Planung der Privat- und Geschäftsimmobilien von morgen. Der diesjährige Wettbewerb greift diese Entwicklung auf und steht unter dem Motto „Smarte Ladeinfrastruktur im Haus der Zukunft“.


Weitere Informationen zur Teilnahme sind hier zu finden...

 

 



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