01.10.2012 | Ausgabe 10/2012

Öffentliche Auftraggeber müssen Besonderheiten beachten

Umweltgütezeichen und Nachhaltigkeitszertifikate bei öffentlichen Auftragsvergaben

Öffentliche Auftraggeber haben aber – insbesondere im Bereich europaweiter Ausschreibungen – bei der Forderung von bestimmten Umweltgütezeichen für (Bau-) Produkte und Nachhaltigkeitszertifikaten für Gebäude einige Fallstricke zu beach­ten, weil diese Forderungen potenziell mit dem Wettbewerbsgrundsatz, dem Gleich­behandlungsgebot und dem Diskriminie­rungsverbot kollidieren können. Aus ver­gaberechtlicher Sicht ist zu unterscheiden zwischen der Forderung des Auftraggebers, dass bestimmte umweltzertifizierte Mate­rialien und Baustoffe bei der Errichtung des Bauwerks verwendet werden müssen, und der Forderung, dass ein Bauwerk errichtet werden soll, das als Ganzes die Anforde­rungen erfüllt, um selber – etwa nach LEED, BREEAM oder DGBN – zertifiziert zu werden...


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